
Passionsspiele fanden im Mittelalter Einzug, um durch Missionierung die Passion + Person abzubilden. Die Erschaffung der Passion + Person war die Grundvoraussetzung, um die neue Rechtsordnung (Römisches Recht) umzusetzen. Die Person bildete die Rechtsfiktion ab, auf welches das Reich beruhte. Über die Steuer- und Abgabenlast einer Person wurde das Reich gebaut. Erschaffen wurde die Person durch die Geburtsurkunde (Urkunde der Kirche). Mit dem Dokument erfolgte die Unterordnung unter das Papsttum. Die erlittene Erziehung, Beschulung, Selbstaufopferung und Demütigung fand dann in der Passion seinen künstlerischen Ausdruck. Sie diente der Identifikation mit der Opferrolle. Das Passionsspiel bot die psychologische Verquickung zwischen eigener Natur (Naturrecht), der Rolle (= Persona, Maske, Person, Römisches Recht) und der Umgebung (geistliches Spiel, Freilichtspiel, Rechtsfiktion, Reich). Dieses Freilufttheater ist so durchgreifend, dass es zu einer weitestgehenden Erfüllung der Rolle (Angestellter, Steuerzahler) kommt. Das erschaffene Umfeld bestimmte fortan das individuelle Bewusstsein. Eine Ablehnung dieser erlernten Verhaltensweisen wird als „unmoralisch“ angesehen. Das innere moralische Gesetz wurde durch das äußere Gesetz ersetzt. Die römisch-katholische Staatsreligion benötigte eine psychologisch Vorbereitung. Es brauchte ein moralisches Gewand, um diese Fiktion durch Aufopferung in eine besondere spirituelle Identifikation zu führen. Mithilfe der germanischen Morallehre (Odin, Balder, Heliand) gelang die Verbindung von Moral (Germanien) und Politik (Rom). Zwei Dinge wurden verknüpft, die gegensätzlich waren. Nur durch kognitive Dissonanz lässt sich Fremdherrschaft ausführen. In diesem abgespaltenen Zustand wurde die Person über Generationen sozialisiert und als Rollenbild erhalten. Jeder „hat“ diese Person, aber niemand „ist“ diese Person. Im Passionsspiel / Rollenspiel wird aber die völlige Identifikation mit der Rolle (Persona) verlangt. Die Grundlage der christlich-jüdischen Religion ist die Bibel. Die Grundlage der Rechts- und Gesellschaftsordnung ist ebenfalls die Bibel. Die Abbildung von Babel (Bibel) ist die Abbildung der Machtverteilung im Römischen Reich, welches nie untergegangen ist. Es wurde über London und Washington fortgeführt. Rom wurde zu London, Washington und Babylon. Im Passionsspiel, welches von den Medien inszeniert wird, findet ein scheinbarer Gegensatz von Washington und Babylon (Iran) statt. Beide Seiten gehören zu Rom und Jerusalem. Rom und Jerusalem bildeten scheinbare Gensätze (siehe Moses Hess – Rom und Jerusalem). Nur über diese Dialektik konnte der Einfluss auf das Deutsche Reich erfolgen. Über drei Weltkriege sollte dieser Einfluss zum Machterhalt führen (Weltregierung). Die einzige Kraft, die dieser Weltregierung gegenüberstand war das Deutsche Reich. Es bildete den Gegenspieler zu Rom (1871-1918), wurde dann aber katholisch (Großdeutsches Reich). Mit dem Friedensvertrag zum Ersten und Zweiten Weltkrieg sollte die Weltregierung enden, der Katholizismus und die Dialektik überwunden werden. Mit der Erhaltung der scheinbaren Gegensätze wird die Dialektik erhalten. Über die Fremdbestimmung wird der Frieden verhindert. Im Täter-Opfer- und Retterspiel würde dann aus Deutschland die Kraft kommen, die Dialektik durch Erkenntnis aufzulösen (Dialektik ist ein Erkenntnissystem). Rettung entstünde aus der Selbsterkenntnis, durch Katharsis die Person zu erkennen, sie zu transformieren und wieder Mensch zu werden. Dieser Erkenntnisprozess würde aus Deutschland kommen, weil hier dieses Römische Reich (Deutscher Nation) ist. Hier wurde das Passionsspiel aufgeführt. Hier befindet sich das Kapitalkonto, wo mit dem Bail-in die Person abgerechnet wird. Hier wurden die Passionsspiele konzipiert, weil das Neue Testament angenommen werden sollte. Die Vorgabe des Testaments ist das Passionsspiel (Ludus de Antichristo). Das geistliche Spiel ermöglicht die Katharsis und die Erkenntnis- / Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gut und Böse. In Spiel ordnet sich die Weltkirche, Synagoge bzw. die weltlichen Fürsten dem Antichristen (Technokratie, Transhumanismus, Satanismus) unter. Elijah, Henoch und Jesus Christus befreien die Synagoge vom Antichristen (siehe Ludus de Antichristo). Die Propheten wurden entrückt, um am Ende des Spiels wiederzukehren. Sie dienen zur Auflösung des Spiels, welches an ein technisches Ende (Weltfinanzsystem) gekommen ist (Schuldenschnitt, Schuldenvergebung). Die Buchhaltung des Systems (Buchungskreuz) ist eine Abbildung der Dialektik (Vermögen und Schulden, Forderungen und Verbindlichkeiten). Am Ende des Spiels werden die Konten (der Personen) ausgeglichen. Das Kapital verwandelte sich in ein Glücksspiel. Das Nullsummenspiel hat immer ein Saldo von Null. Die Endabrechnungen sind notwendig, um aufzuzeigen, dass es nur eine Fiktion war. Das Kapital (Kapitalkonto einer Person) diente nur dem Erkenntnisvorgang (Überwindung von Mangel, Angst, Gier und Versuchung). Es waren fiktive Werte (Gegenwerte), sogenannte Beträge. Sie unterliegen der Inflation. Menschen hingegen haben echte Werte: Daher geht die Bewegung wieder in Wertanlagen (Landsitz, Garten, Gemeinschaftsschöpfung, Naturalien, Gold, Silber, Rohstoffe). Es ist ein Erkenntnisvorgang, der aus dem Glücksspiel in die Realität zurückführt. Währungen brauchen einen Deckungsgrad. Diese Wertdeckung führt zurück aus der fiktiven Welt in die physische Welt.
24.7.
Die geistliche Aufführung lehrte immer etwas über uns selbst. Sie diente zum Verständnis, dass es einen inneren psychologische Raum ist, der aufgeschlossen werden sollte. Im Zentrum der Aufführung (siehe Grafik) steht das dramaturgische Dreieck (Täter-Opfer-Retter), das in uns selbst erfahren werden muss, um transformiert zu werden. Wenn diese Selbstbegegnung erfolgt, kann die psychologische Projektion nach außen überwunden werden: Hass (Täter), Demütigung (Opfer) und Narzissmus (Täteropfer) kann überwunden werden, wenn verstanden wird, dass es nur Projektionen von untransformierten Aspekten sind. Mit dieser Heilungsarbeit werden Aspekte abgebaut, die die Dualität energetisch aufgebaut haben, insbesondere die Herrschaftsparamide und die Kreditpyramide. Beides brauchte Personen, die ihre Rollen in Überordnung (Täter, Gläubiger) und Unterordnung (Opfer, Schuldner) fanden. Durch die verschiedenen Inkarnationen durfte jeder beide Rollen (Täter und Opfer) erfahren. Täter und Opfer sind Aspekte von Zuviel und Zuwenig, die die Dualität erschaffen (Gleichsetzung von sich ausschließenden Aspekten). Beide Zustände sind Abspaltungen vom Gleichgewicht, das die Polarität bildet (Gleichsetzung von sich ergänzenden Aspekten). Über Kosmische Gesetze lernten die Schüler, das kosmische Gleichgewicht und Ungleichgewicht des Lebens zu verstehen. Sie lernten, dass das eigene Ungleichgewicht im Außen gespiegelt wird. Umgedreht würde auch das eigene Gleichgewicht im Außen gespiegelt. Die Priesterschaft lehrte, dass die inneren Aspekte geheilt werden müssen, damit im Außen der Retter sichtbar werden müsse. Die Selbstheilung / Selbstrettung war der Schlüssel, um das Außen (Spiegelbild) aufzuschließen, es zu verstehen. Das Urchristentum lehrte, dass das Königreich des Himmels im Inneren liegt. Dort wird es aufgeschlossen, sodass die Tür nach außen aufgehen kann. Die Kreuzzüge dienten dazu, die urchristliche Lehre in Europa (Katharer, Bogomilen, Paulikaner) und im Nahen Osten (Thomas-Christen) zu zerschlagen. Denn nur so konnte das spirituelle Christentum (von Menschen) durch ein politisches Christentum (von Personen) ersetzt werden. Die Gläubigen wurden zu Personen, die die innere angeborene Moral, den inneren Geist durch eine weltliche Autorität ersetzt bekamen. Die weltliche Priesterschaft bestand darauf, dass Geist, Gesetz und Moral nur durch Autorität (u.a. Vater, Patriarchat, Kirche, Fürsten) und nur von außen geleitet werden konnte. Sie missbrauchte ihre Autorität, indem sie sich zwischen Gläubigen und Gott setzte. Durch diese politisch-religiöse Stellung agierten sie als Gottes Vermittler, Stellvertreter und als Institution (Landesherr, Gewaltmonopol, Steuermonopol, Münzmonopol, Geldschöpfungsmonopol, Rechtslehre). Über diese Autorität sahen sie sich im Recht, Gemeinschaftsbesitz (Germanien) in Privatbesitz zu überführen. Einzelne (Familien) bekamen Rechte zuerkannt und vergaben Rechte. Über Anstellungen (Angestellte, Leibeigenschaft, Sklaven) konnte Macht geleitet und konzentriert werden. Ziel dieser Erziehung war es, die Anpassungsfähigkeit, Loyalität und die Leistungsbereitschaft der Gläubigen zu bestärken. Bestätigung bekam der Gläubige, wenn er brav der vorgegebenen Moral und dem vorgegebenen Gesetz nachging, so wie ein Schäfer seine Schafe hütet. Den Gläubigen wurde die Aufteilung der Macht zwischen Politik und Kirche vorgeführt. Diese Verweltlichung ist Teil des Passionsspiels, indem Kirche und Fürsten sich dem Antichristen anschließen. Als Gegenbewegung organisierten sich die Waldenser, Huterer und die Protestantismus, die die Missstände aufzeigten. In der Gegenwart ist dieser Protestantismus weitestgehend verdunstet, da jede Kritik an Krieg, Politik, Kirche und Großkapital ausbleibt. Vielmehr verliert sich die moderne Kirche in Selbstverliebtheit, womit sie der Welt am besten dienen kann: Anpassungsfähigkeit, Linksglobalismus, Populärmusik, Geschlechtsidentität und Klima. Es geht darum, von Christus abzulenken. Das ikonografische Vorbild für Christus war Balder (siehe Grafik). Kleiderwahl, Gesichtsform, lange Haare und Handbewegungen waren indogermanisch. Anführer der indogermanischen Priesterschaft waren Balder, Svantevit und Christus (Priester nach der indogermanischen Ordnung Melchisedeks). Das (indo)europäische Heidentum konnte nur missioniert werden, wenn es seine moralische Identifikation mit dem Menschen- und Gottessohn erhalten kann. Nur so konnte die psychologische Kraft erhalten werden, die das neue Römische Reich für seine Synthese (zwischen alt und neu) brauchte (siehe Gesetzesbuch Sachsenspiegel). Die alte Symbolik wurde in neue Symbolik verkleidet, damit die unbewusste Identifikation erhalten werden konnte. Liturgie und Symbollehre kommunizierten mit alten unbewussten Anteilen, die immer wieder neu verkleidet werden mussten. Beispielsweise entwickelte sich die katholische Anpassungsleistung nach rechts (1933-1965) und nach links (1965 bis heute), sodass immer das Kräftegleichgewicht zwischen Kirche, Gesellschaft und Politik erhalten werden konnte. Ein geistlicher Kern fehlt aber. Aufgrund dieser Leere konnte die Macht der Orden und Geheimbünde wachsen. Seit den mittelalterlichen Anfängen bildeten sie die Klammer zwischen Politik und Kirche. Die Templeroffenbarung ist das Drehbuch, nach welchem die Weltpolitik ausgerichtet wurde. Das darin beschriebene „Lichtreich“ (gelegen zwischen Paris, Berlin und Wien) bildet den Ausgangspunkt und den Endpunkt der Geschichte. Die Dialektik wurde hier eröffnet, denn nur durch die Kontrolle über Germanien konnte Europa kontrolliert werden. Fällt die Kontrolle über die deutschen Gemeinden weg, muss Europa aufgegeben werden. Deshalb muss überall die Brandmauer gesetzt werden. Das Bürgertum muss von seinen alten Wurzeln getrennt werden. Die Kirche muss von seinen orthodoxen Ursprüngen getrennt werden. Die Phantomzeit (Jahr 0-1000, dunkles Zeitalter) muss erhalten werden, damit das Narrativ erhalten werden kann. Die Geschichte muss im Dunkeln gehalten werden, damit dieser Erkenntnisprozess („Lichtreich“) verzögert werden kann.
29.7.
Das geistliche Passionsspiel besitzt eine physische, realpolitische Ebene und eine übertragene geistliche Ebene. Machtpolitisch musste die geistliche Ebene von der realpolitischen Ebene separiert werden, damit eine psychologische Beeinflussung der Gläubigen erreicht werden konnte. Die frühe Form der Propaganda hatte ein geistliches Gewand und einen weltlichen Kern. Die Darstellungsweise der Geschichte ist geistlich. Der machtpolitische Kern ist weltlich und machtpolitisch. Aufgrund der erlittenen psychologischen Abspaltung konnten bei den Gläubigen gegensätzliche Aspekte verknüpft werden: Heiligkeit, Religiösität, Patriarchat, Herrschaft und Weltlichkeit. Mithilfe der Kognitiven Dissonanz wurde die Bevölkerung für die römisch-keltische Bevölkerungspolitik instrumentalisierbar: Zwangstaufen, Mission, Mittelalterliche Ostsiedlung und Volkskreuzzüge. Dazu musste man die Menschen aus ihrem Rechtskreis herausholen und entfremden: Die katholisch Getauften wurden Teil der christlichen Missionstätigkeit, die Landnahme beinhaltete. In den neu erbauten Städten und Kirchen herrschte eine neue Rechtsordnung. Die ländliche Stammesbevölkerung wurde Teil dieser Ordnung, wenn sie sich der Taufe unterwarf (Änderung Rechtskreis). Das Römische Reich war ein Verwaltungs- und Rechtskreis, der in den Städten, Klöstern und Reichsgütern aus erstellten Urkunden erschaffen wurde. Die darin geborene und getaufte Person ist die Basis, damit das Reich funktionieren konnte (Herrscher und Beherrschte). Laut Dr. Gerd Reuther stammen die ersten originalen Urkunden aus dem Hochmittelalter. Die eingeschobene tausendjährige Phantomzeit ist der Zeitraum, wo keine originalen Urkunden existieren. Die nachträgliche Geschichtsschreibung zwischen dem Jahr Null und Tausend ist ein kirchenpolitisches Produkt aus dem Spätmittelalter. Es fehlte darin jede historische Weiterentwicklung und Innovation: Sprache, Archäologie, Erfindungen, Symbolik, Kleidung, Waffenkunde, Buchhaltung, Münzwesen. Die politischen Grenzen zwischen dem Jahr Null und dem Jahr Tausend sind daher gleich. Warum hat die Kirche, die diese Geschichte erfand, diese 1000 Jahre eingeschoben ? Es ging darum, die machtpolitische Legitimation des Rechts- und Verwaltungskreises mit einem Gottesgnadentum zu verbinden, der die Fremdherrschaft aus Adel und Klerus legitimieren sollte ! Diese römisch, keltisch und normannisch geprägte Fremdverwaltung sollte akzeptiert werden, indem die religiöse Akzeptanz der Staatskirche mit einer Akzeptanz der politischen Dynastien verknüpft wurde. Folglich wurde die Legitimation des Papsttums und des Hochadels auf Jesus Christus projiziert, der wiederum die Spiegelung von Julius Cäesar war (Initialen JC). Er war der Pharao über Ägypten und Kanaan, der symbolisch nach Jerusalem einzog. Die Gattin Cleopatra war die Pharaonin über Ägypten und Rom. Der Hochadel sah sich in der templerischen Nachfolge (Templerkreuz = Königspyramide von oben betrachtet). Es wurde die Elitetruppe des Reichs (einschließlich Ägypten und Naher Osten). Papsttum und Hochadel mussten ihre Legitimation durch angestellte Geschichtsschreiber erfinden und ausgestalten lassen. Daher stammen die Originale der Chroniken aus dem 11. Jahrhundert, wo das Papsttum und der Hochadel gegründet wurde. Es waren Auftragsarbeiten, die die jeweilige Zeit abbildeten (Geschichtsdarstellungen). Jesus Christus / Julius Caesar waren die Gründer der Zeitrechnung. Jesus gründete es religiös, indem sein erster Nachfolger (Petrus) Bischof von Rom wurde. Rom wurde damit das religiöse Zentrum der Staatsreligion. Julius Caesar gründete es politisch, indem Caesar (= Kaiser, Zar, „Rom“) über die Kelten siegte. Das Passionskreuz ersetzte das keltische Sonnenkreuz. Die Sonnenanbetung blieb erhalten (Sonnentags-Gottesdienst, Ausrichtung der Gemeinde zum Sonnenaufgang nach Osten, Sonnenkalender, Heiligenschein als Sonnenkreuz, weiße liturgische Kleidung). Das Reich konnte erst mit einem neuen Sonnenkalender, einer Sonnenreligion und einer Finanzbuchhaltung (über Personen) gegründet werden. Für die Verwaltung wurde eine Beamten-Elite eingesetzt. Die Orden dienten der Mission, dem Schutz, der Bildung und der Administration. Sie hielten Kirche und Staat zusammen. Aufgrund des Erstgeburtsrechts (Sächsisches Recht) wurden (erblose) jüngere Söhne für Söldnerdienst, Ordensdienst oder Beamtendienst empfänglich. Sie bauten als „Personen“ die mittelalterlichen Städte auf. Erstgeborene Söhne blieben als Bauern auf dem Landsitz, wo die Landkultur bestand. Der Konflikt zwischen Landbevölkerung (Menschen, Naturrecht, Sächsisches Recht) und Stadtbevölkerung (Personen, Römisches Recht, Feudalismus) zeigte sich in der Übergriffigkeit des Systems, vor allem in den Zwangstaufen, Verfolgungen und in der Besteuerung (Naturalien, Zehnt, Frondienst). Die germanische Landsiedlung war eine Familie. Einstige geschwisterliche Familienverhältnisse gerieten durch Söldnertum, Dogmatismus, Sklaverei und Privatbesitz in Zerrütung. Personen übernahmen eine zugeteilte Rolle, worin sie auch gegen die eigene Sippe handeln mussten. In vielen Familienverhältnissen zeigen sich bis jetzt diese unerledigten Rollenverhältnisse. Der Stand gab die Rolle vor. Der Stand ist der Reichsstand. In der Pandemie zeigte sich oftmals die bedingungslose Loyalität und Akzeptanz zur Verwaltung. Es ist generationenübergreifendes erlerntes Verhalten. Das Reich war die Verwaltung und die Exekutive. Durch Kognitive Dissonanz konnte politisches und religiöses Kalkül verknüpft werden. Die Anbetung des Herrn und die Unterwerfung unter dem Grundherrn (Frondienst) ist typisch für diese Art der Machterhaltung. Über das Ständesystem stellten sich Fürsten und Klerus zwischen Gott und dem untersten Stand (Bauern und Bürger). Das germanische Naturrecht lehrte die Klassenlosigkeit unter Gott: Lehrstand, Wehrstand, Nährstand ist eine Einheit, keine Pyramide. Alle Freien versammeln sich unterschiedslos im Thing. Mit dem importierten keltisch-katholischen Rechtskreis entstand eine Machtpyramide, die Gott instrumentalisierte, um Macht zu missbrauchen: Der Lehrstand wurde der Klerus (erster Stand). Der Wehrstand wurden die Fürsten (zweiter Stand). Ihnen untergeordnet waren die Bauern und Bürger (Nährstand). Der Machtmissbrauch diente dazu, Bauern und Bürger auszubeuten und sie in Kriegen ständig gegenseitig auszuspielen – damit die Fremdherrschaft (Klerus+Fürsten) erhalten bleiben konnte (Kleinstaaterei). Nur so lässt sich Machtkonzentration und Zentralisierung maximieren. Die Machttechniken blieben erhalten: Die heutige Machtpyramide ist gegliedert durch den ersten Stand (Kapital), den zweiten Stand (Partei, Verwaltung, Besoldung und Alimentationsprinzip, Beamtenpension der Beamten) und der dritte Stand (Bürger, Bauern). Wenn die Steuer- und Abgabenlast zu hoch wird (siehe Reformationszeit), wird eine Opposition entworfen, die zur Abfuhr der Empörung dient. Sie dient als Hoffnungsanker. Wenn diese Opposition dann erstmals an der Regierung ist, wird ersichtlich, welcher Stand das Sagen hat. Die Konfrontation zwischen Schuldner (Staat) und Gläubiger (Bank) gestaltet sich komplex, da die Finanz- und Schuldenkrise von 2008 erneut Gestalt angenommen hat. Banken und Finanzgesellschaften sind darin Gläubiger und Schuldner. Sie und ihre angeschlossenen Konzerne unterliegen dem Risiko von Kreditausfällen, Aktienbesitz und Zirkelfinanzierungen. Schulden werden Inflationiert. Der Leitzins wird unverändert gelassen. Bezahlt werden die Schulden durch Entwertung und dem Bail-in, wo die Konten (einer Person) abgerechnet werden. Am Ende des Schuldbuchs (Kalender) werden Forderungen und Verbindlichkeiten verrechnet (Saldo immer Null). Die Person wird in die Haftung genommen (Bürgschaft, Bürgerschaft, Bürger). Mit dem buchhalterischen Ende erfolgt der Schuldenschnitt, wo die Geschichte aufgelöst wird. Es ist eine Kirchengeschichte. Wenn die katholische Decke hinweggenommen wird, kann die darunterliegende wahre Geschichte sichtbar gemacht werden. Dann erfolgt die Erinnerung an die eigene Vergangenheit, an die eigene Geschichte, die echte Moral trägt. Das Mittelalter (tausend Jahre) war der Mittelraum im Passionsspiel. Es war der allegorische Raum, wo die Geschichte stattfinden sollte. Darin sollte die Identifikation mit der Passion und mit der Person erfolgen. Wenn mit der Auflösung der Geschichte Geist und Wahrheit zurückkehrt, hat die Person ihre Rolle erfüllt und kann daraufhin abgerechnet werden (Liquidation der Posten, der Position auf der Bühne). Mit der Katharsis erfolgt die Rückbesinnung und Rückerinnerung an die wahre Kultur, die germanisch, keltisch und slawisch ist. Die fremde westliche, katholische, transhumane (KI) und kommunistische Kultur diente nur als Szene im Passionsspiel. Mit dem Ende der Passion erfolgt die Rückkehr aus dem Theater an den Ort, wo das echte Leben stattfindet. Der Mittelraum oder Zwischenraum im Passionsspiel ist die Zwischenzeit (Mittelzeit, Mittelalter) – zwischen Auferstehung und Rückkehr von Jesus Christus. Die Neuzeit (ab 1500) ist die Endzeit, wo die Bedingungen für die Rückkehr (mithilfe von Jesuiten, Freimaurern, Zionisten) gelegt wurde. Deutschland, USA und Israel waren ihre Instrumente, die die politischen Voraussetzungen zur Erlösung von der Geschichte beinhalteten. Erst über die drei Weltkriege sollte eine Erlösung von der Dialektik der Macht erfolgen. Die Kredit- und Machtpyramide wurde jetzt enttarnt. Die Konflikt im Mittleren Osten wird künstlich erhalten, damit durch eine Spannungslage der Tiefe Staat (allein) regieren kann (einschließlich Insider- und Waffenhandel). Es ist die alte Machtpyramide (Marduk und Luzifer). Es ist die gleiche Elite, die sich beide Seiten aufteilte und in der Unfreiheit hält. Freiheit ist Freiheit von Herrschaft. Wenn Fremdherrschaft abgelehnt wird, kann der Weg der Selbstbestimmung begangen werden. Daher ist es immer nötig zu prüfen, von wem Macht ausgeht und wem sie nützt.
3.8.
Das Passionsspiel stand im engen Zusammenhang mit der mittelalterlichen Liturgie und den Kreuzzügen. Die katholische Liturgie stammte aus der Zeit der Kreuzzüge. Das päpstliche Hofzeremoniell wurde vollständig vom Divus-Caesar-Kult kopiert. Der Kaiser (Kaisertitel: „Caesar“) thront über der Religion. Daher handelt es sich um eine politische Religion, die Christus immer zum Gegner hatte (Christenverfolgungen, Kreuzzüge gegen Heiden, Urchristen und orthodoxe Christen im Orient). Symbolisch gesehen richtet der römische Stadthalter (Richter Pontius Pilatus) den Christus. Der Gegner bildet Christus sterbend ab. Demgegenüber war die frühchristliche Darstellungsform lebend und erwachend (Kosmokrator, Pantokrator). Über das Richten (Römisches Recht) erfolgt die Bildung der politischen Staatskirche, worin die Kirche, statt Christus, den Glauben lehrte. Der Glaube wurde zum Politikum. Nur so entstand die katholische Stellvertreterrolle, die das Papsttum als „Stellvertreter Gottes“ ausfüllte. Das stellvertretende Papsttum und der Caesaren- / Kaiserkult gründet das Römische Reich. Das Caesarentum beginnt mit der Zeitrechnung (Jahr Null). Der Kaiserkult und das Hofzeremoniell wurde im Jahr 1000 aus dem Jahr Null kopiert. Erst mit dem Papsttum beginnt die christliche Zeitrechnung (Jahr 1000). Es begann die Zwischenzeit (Zwischenalter, Mittelalter), bis Christus das Papsttum erneut ersetzt (Rückkehr in der Endzeit). Antike Kirchen wurden zu christliche Kirchen. Der Baustil zur Zeitenwende (Romanik, Jahr Null) ist der Baustil zur Zeitenwende (Romanik, Jahr 1000). Mit der Richtigstellung der Chronologie erfolgt die Rückkehr des Geistes, der in Christus ist. Beauftragt wurde die deutschen Völker, ein Volk zu bilden (ein Bund), damit der Geist der Wahrheit und Freiheit entstehen kann. Das Passionsspiel ist eine deutsche Geschichte über die deutsche Historie, die bewältigt werden muss. Dazu muss der Divus-Kult verstanden werden, der den deutsch-römischen Hochadel geprägt hatte. Das Gottesgnadentum war die Grundlage der Legitimation. Augustus stand für den Kaisertitel. Der erste Augustus war Caesar. Caesar und Augustus (beides Titel) begründen die Zeitrechnung (das Gottesgnadentum). Bekanntester Caesar Augustus war Kaiser Barbarossa, dessen Sippe aus dem keltischen Hohenstaufen stammte. Diese Dynastie wurde mit Beginn der Zeitrechnung (Jahr 1000) erwähnt. Der gesamte Geld- und Hochadel entstand erst in dieser Zeit. Normannische, keltische und deutsche Linien wurden zusammengeführt, sodass das Christentum bis nach Kiew ging. Christianisierung war die Voraussetzung für den gemeinsamen Hochadel, der sich gegenseitig erhält (eine Blutlinie). Nur so konnte Besitz und Macht in der Familie gehalten werden. Die Staufer, die über Süditalien Rom kontrollierten, setzten sich gegen die Welfen durch. Das Römische Reich ging von Sizilien bis nach Dänemark. Obwohl es zwischen Ghibellinen und Guelfen (Staufer und Welfen) Auseinandersetzungen gab, arbeiteten beide Seiten in den Kreuzzügen zusammen. Kirche und Politik teilten sich die Macht auf. Beide Seiten kontrollierten die Untertanen mit weltlichen Absichten. Der erste Absicht war der Machterhalt (Einsetzung und Absetzung von Ämtern und Posten). Dieser Kampf ging bis in die Kommunen. Der lokale Adel (Patrizier, Jahr Null, Lehnwesen, Fernhandel) tauchte im Jahr 1000 wieder auf (Patrizier, Lehnwesen, Fernhandel, Kreuzzüge). Das antik-römische Verwaltungswesen (Ständesystem, Magistratur, Ministeriale) tauchte tausend Jahr später als exakte Kopie auf (Ständesystem, Magistrat, Kämmerer, Ministeriale). Es existiert eine vollständige Kontinuität der Verwaltung zwischen den Jahren Null und 1000, wenn die Phantomzeit (urkundenlose Zeit) herausgerechnet wird. Das Römische Recht, das in der Antike existierte, hat sozusagen 1000 Jahre geschlafen und wurde erst um 1100 in Bologna „wiederentdeckt“. Das Spätmittelalter ist daher die Wiedergeburt „Renaissance“ der Antike. Sächsisches Recht (Sachsenspiegel) und Römisches Recht wurden zeitgleich verfasst und weisen Parallelen auf. Das ist darauf zurückzuführen, dass Italien hauptsächlich deutsch besiedelt war (Tiroler, Italiker, Langobarden, Sabiner). Die katholische Kirche war eine deutsche Institution und wurde von Deutschen gegründet. Die Annahme der Rechtsordnung war die Unterwerfung unter diese Ordnung. Das germanische Volk der Franken bereitete der Kirche den Weg. Diese Kirche brauchte eine politisch-religiöse Einheit, die zu einem Reich führen sollte (Reich der Franken unter Karl der Große, Paneuropa). Im Passionsspiel (Ludus de Antichristo) kollaborieren Frankenkönig und Antichrist. Barbarossa und Rainald von Dassel streiten mit dem fränkischen Papsttum (Avignon) um die Deutungshoheit der Geschichte, die die Legitimität über die Christenheit abbildete. kirchenfreundliche Adlige und kaiserfreundliche Adligen befanden sich im Kampf. Beide Gruppen einte das Vorgehen gegen den altsächsisches Adel, der das erste Christentum und das Judentum schützte (Essener Christen und Juden). Der katholische Hochadel setzte sich für ein geeintes „Europa“ ein (Europassionsspiele). Der altsächsische Adel setzte sich für ein Europa der Völker, Vaterländer und Freie Gemeinden ein (Ablehnung Papsttum, Vergleich Orthodoxie). Besonders im Kampf um die Kommunen wird dieser Machtkampf deutlich, weil dort die Brandmauern an der Realität scheitern. Für den Kreuzzug muss alles zentralisiert werden und der Föderalismus umgangen werden (Kriegsvorbereitungen, Legionslager und Rüstungsbetriebe in den katholischen Regionen). Die politische Gemeinde und die religiöse Gemeinde muss sich daher zwischen Freiheit und Rom entscheiden. Diese Auseinandersetzung wurde in den Heidenverfolgungen, Kreuzzügen, Reformation+Gegenreformation, Kulturkampf und Wahlkampf stets deutlich. Jeder Einzelne wirkt mit seiner Person am Geschehen mit. Wenn eine Abkehr vom Narrativ erfolgt, bricht der Glauben an Rom zusammen. Daher greift die Kirche diejenigen an, die sich dem Narrativ widersetzen. Die Finanzierung und das Konkordat mit Rom muss erhalten werden, anderenfalls könnte es sogar zur Reformierung oder Reformation kommen. Der Protestantismus ist dafür gegründet wurden, damit es dazu kommt.
12.8.

Die Bühne zeigt den medialen Ausschnitt der Realität, die von einer Minderheit für eine Mehrheit gestaltet wird. Die 0,1 % an der Spitze der Pyramide haben das Beamtenheer unter sich. Gemeinsam bilden sie den ersten (Großkapital) und den zweiten Stand (Verwaltung). Die Symbiose dient dazu, die Kontrolle über den Dritten Stand (Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose) zu erhalten. Dieser unterste Stand muss durch Teile-und-herrsche immer wieder zersetzt und geschwächt werden: Im Freiluftgefängnis muss der wohlhabendere Gefangene das Gefühl haben, über den mittellosen Mithäftling zu stehen. Die Zellen unterscheiden sich daher. Der linke und der rechte Trakt muss getrennt werden. Es muss eine Verbindung verhindert werden, damit keine Mitte entsteht. Junge und alte Gefangene müssen gegenseitig ausgespielt werden, damit die Ablenkung von den wahren Herrschern aufrechterhalten werden kann. Entsprechend muss eine Opfer- und Schuldmentalität erhalten werden (u.a. Schuldgeld, Zins, Enteignung, Inflation, Fremdbestimmung). Die Schuld wird bei Arbeitslosen oder Migranten gesucht. Jeder fühlt sich benachteiligt (als Opfer). Es entsteht Verbitterung, Rückzug, Egoismus, Missgunst und Argwohn. Der Stand(ort) wird deindustrialisiert. Einkommen geht verloren. Es entstehen Verteilungskämpfe. Arbeit wird stärker besteuert als Vermögen. Nur oben gibt es das Standesbewusstsein: Der Schutz der Reichen (oberstes 1 %) ist ein primäres Ziel. Es sichert den Zusammenhalt der Klasse. Daher muss immer von den Zentren der Macht abgelenkt werden. Privilegien (Steuererlässe für Großerben, Steuerschlupflöcher, Steueroasen, Subventionen, Gehälter öffentlicher Dienst, Konkordate, Verhinderung Vermögenssteuer) und Sondervermögen dienen dem Machterhalt oder Machtausbau. Das Gelschöpfungsmonopol wird von den Menschen (Goldstandard, Silberstandard) an das Handelsrecht abgegeben (Geschäfts- und Zentralbanken). Finanzsystem und Technokratie werden miteinander verbunden, damit über Digitalisierung, Digitale IDs und KI die Kontrolle über die Herrschaftspyramide erhalten werden kann. Die digitale Infrastruktur wird zu einer Finanzanlage, die „too big to fail“ wird, da sie bereits über der Politik steht. Sie wird daher Teil des Rettungsmechanismus von Staaten und Zentralbanken. Der Preis der Rettung ist die Inflation und Enteignung. Diese Degradierung führt zu politischen, wirtschaftlichen (KI ersetzt Arbeit) und sozialen Unruhen. Die begonnene Anleihenkrise führt zu einer Zinslastquote, die private und öffentliche Finanzierungen unmöglich macht. Die Abwertung der Bonität verteuert die Refinanzierung zusätzlich und führt in die volkswirtschaftliche Todesspirale. Auch die Tech-Blase steht vor dieser Todesspirale, da das Eigenkapital verbraucht ist und die Kreditqualität leidet (CDS, Kreditausfälle). Über Zirkelfinanzierungen und der Bail-in (Anleger- / Einlegerbeteiligung) entsteht eine Haftungsgemeinschaft, die sich auf den Bail-out (Staat+Zentralbanken) vorbereitet. Ohne diese „Rettungstat“ würde der Machterhalt kollabieren und die Konten würden abgerechnet werden (Vermögens- / Schuldenerlass). Der Bail-out führt in die systemrelevante Verschmelzung von Militär, Lieferketten, Energiesystem, Hochfinanz und Politik. Entsprechend übernehmen private Akteure das Management in der Technokratie. Die Überschuldung (USA: offiziell 40 Bio. USD) führt in eine Treuhandverwaltung, die sich als Technokratie aufstellt: Sie ist gleichzeitig Finanzanlage, Bank, Infrastruktur und übergeordnete Verwaltung. Beispielsweise erhalten darin Konzerne die Erlaubnis Gaskraftwerke bauen zu lassen. Regulierungen, Daten-, Umwelt- und Gesundheitsschutz werden weitestgehend abgebaut. Lobbies können davon profitieren, z.B. wenn sie den Wahlkampf bezahlen. Die politische Spitze gibt Kurznachrichten ab, die den Aktienmarkt und Terminmarkt kurzfristig lenken können. Der Markt lebt von Erwartungen (Konsum auf Kredit, Risikoaktiva von Banken, Bonität, Kreditqualität, Lieferketten) die realitätsfern sind. Am Terminmarkt geht die Schere zwischen Realität und Fiktion bereits auseinander. Das führt dazu, dass andere Länder ihren legitimen Anspruch im Weltreservesystem und auf dem Terminmarkt einfordern. Die Nachfrage nach BRICS-Währungen nimmt entsprechend zu. Die Nachfrage nach Dollar nimmt entsprechend ab. Die US-Staatsfinanzierung über das Ausland (Kauf von US-Anleihen) verringert sich, obwohl der Kreditbedarf für die USA exponentiell steigt. Der Handel mit den USA nimmt ab, wenn andere Länder ihre Wettbewerbsnachteile aufholen. Mit der Aufwertung der jeweiligen Landeswährungen entsteht die Abwertung des US-Dollars (Schuldschein). Die Abrechnung der Konten (einer Person) fällt mit der Endzeit zusammen. Die Person muss erkennen, dass es im Ständesystem nur Opfer gibt, weil alle durch den Kreditausfall verlieren. Der Kredit (lat. „credere = Glaube, Glaubens- und Schuldbekenntnis) ist der Schuldschein, der am Buchungskreuz (Konto) verrechnet und vergeben wurde. Am Buchungskreuz wurden die Schulden der Welt vergeben. Die Person spielt diesen Schuldschein (Jesus Christus) nach. Dieses geistliche Spiel nennt sich Passion (bzw. Person, Rolle im Zeremonienspiel). Wenn die Opferrolle überwunden wird, kann sich erinnert werden, dass es nur ein Spiel ist. Der Mensch findet sich erlöst und gelöst als Beobachter auf der Tribüne wieder. Er beobachtet das Ständesystem. Er bleibt ohne Identifikation mit dem Drama. Er erkennt, dass sein Rechtskreis das Menschen- und Naturrecht ist. Jesus (gestische Vorlage Balder) ist darin „Erster unter Gleichen“. Er ist Teil des Volkes, Sohn der Stammesgesellschaft. Der leidende Sohn (Person) ist im Passionsspiel, das das Römische Reich als Kult abbildet. Der erlöste Sohn (Menschensohn, Gottessohn) ist in einem höheren Rechtskreis. Wir müssen uns erinnern, dass dieser Kreis in uns und um uns ist. Rom / Petrus / Mithras war der andere Rechtskreis. Die Opferung des Stieres wurde durch das Selbstopfer ersetzt. Die Massentierhaltung ist noch das Relikt aus der Opfermentalität. Soldaten, Beamte und Kaufleute verbreiteten den neuen Glaubenskult. Der Balderkult (Sommersonnenwende) wurde mit der Wintersonnenwende (Christus- und Mithraskult) ergänzt. Die Ausübung des alten Glaubens wurde aber bald verboten.
20.8.
Zu Ehren Jesu` Radomirs führt die diesjährige Deutschlandtour (Radsport) durch den Südwesten Deutschlands. Das Reisekönigtum ging im Süden bis an den Oberrhein, Bodensee und Limes. Die erste Zielankunft wurde in Schwäbisch Hall abgelegt. Dort befindet sich das Freilichtmuseum, Theatertreppe Michael (Mich(a)el = heiliger Deutscher). Weiter fährt der Tross an den Oberrhein (Aschkenas). Über Spanien (Sephardim), Aschkenas und den Karäern erstreckte sich das (geistliche) Israel des Nordens. Dieses schriftgeleitete (Tanach), prohetische, ethnische und liberale Judentum erwartet die geistliche Wiederkehr des Messias ben Josef. Im Neuen Testament wurde Josef als Ziehvater Jesu gespiegelt. Es ist ein geistliches Reich. Es ist eine geistliche Ehe (Josefsehe). Der Sohn (Balder) ist zugleich Prophet, Priester und König. Die kulturelle Tour endet in Heilbronn (Michaelsbasilika, Michael: Erzengel der Deutschen und Juden). An den Orten mit Wodanskult wurden Michaelskirchen gebaut. Sohn des Odin/Wodan ist Balder, dessen Ikonografie wurde christlich, sodass ein Synkretismus entstand. Váli Thor, Baldr und Víðarr kehren nach Kalenderende (Weltuntergang, Endzeit, Endabrechnungen) wieder auf die Erde zurück, um Geist und Wahrheit zu verbreiten und das Testament (Erbe). In den Freilichtmuseen wird das kulturelle Erbe (Landeskultur, Landkultur) erhalten. Rom war der Gegenspieler, damit das Erbe keine politische Macht über Mitteleuropa bekam. Mit der Verlegung Preußens an den Rhein (ab 1814), endete die katholische Vorherrschaft (Ende Römisches Reich). Über das Dritte Reich wurde die kulturelle Vernichtung (Hitler / England) umgesetzt. Durch Lastenausgleich und Morgenthau-Plan (Deindustrialisierung, Abbau Mittelstand, Abbau Energie-Infrastruktur, Sanktionspakete) sollte Deutschland als wirtschaftliche und politische Konkurrenz dauerhaft geschwächt werden. Das war der Plan Churchills. Der Plan konnte nur funktionieren, wenn Deutschland in einen Krieg gegen Russland gezogen werden würde. Daher wurde von England aus die Nation Europa konzipiert (Mosley). Die politische und wirtschaftliche Zentralisierung verhinderte, dass die Staaten ihre eigene Politik betreiben können (z.B. Energiepolitik, Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Migrationspolitik). Durch unterlassene Einkäufe von Erdgas und LNG (2025+2026) wird eine Situation der geopolitische Abhängigkeit und Destabilisierung erzeugt, sodass die Notabschaltung der restlichen Industrie bereits vorbereitet wird. Der Rest besorgt die KI: Der einsetzende soziale und wirtschaftliche Zusammenbruch in China und der USA (seit 2026) würde Deutschland zu einem Magneten für Investition und Kapital machen (neue Leitwährung, Vergleich 1980er). Der Tiefe Staat muss dies nun verhindern. Der Krieg gegen Russland dient dazu, eine Sonderlage auszurufen, der den Machterhalt des Tiefen Staats absichern soll. Eilig musste eine Brandmauer hochgezogen werden. AFD und BSW drohen damit, in den Ländern russisches Gas und Friedensdiplomatie einzuleiten. Das muss verhindert werden, weil die Sonderlage auf Chaos und Destabilität angewiesen ist. Das Chaos ist nötig, weil nur eine globale Krise, einschließlich Finanzcrash, die Einführung digitaler Zentralbankwährungen ermöglicht. Der Krieg und die Krise sind der Vorwand, um den Lastenausgleich (Bail-in) einzuleiten. Das Clearing (Saldierung) ist die Endabrechnung, die das System implizit in sich trägt. Die Zins- uns Zinseszinsfalle führt genau in diese Saldierung hinein, denn der Schuldenschnitt erfordert die Verrechnung von Vermögen und Schulden (doppelte Buchführung). Gelddrucken (Bail-out) und Verrechnungen (Bail-in) sind die letzte Phase des Systems.