
Passionsspiele fanden im Mittelalter Einzug, um durch Missionierung die Passion + Person abzubilden. Die Erschaffung der Passion + Person war die Grundvoraussetzung, um die neue Rechtsordnung (Römisches Recht) umzusetzen. Die Person bildete die Rechtsfiktion ab, auf welches das Reich beruhte. Über die Steuer- und Abgabenlast einer Person wurde das Reich gebaut. Erschaffen wurde die Person durch die Geburtsurkunde (Urkunde der Kirche). Mit dem Dokument erfolgte die Unterordnung unter das Papsttum. Die erlittene Erziehung, Beschulung, Selbstaufopferung und Demütigung fand dann in der Passion seinen künstlerischen Ausdruck. Sie diente der Identifikation mit der Opferrolle. Das Passionsspiel bot die psychologische Verquickung zwischen eigener Natur (Naturrecht), der Rolle (= Persona, Maske, Person, Römisches Recht) und der Umgebung (geistliches Spiel, Theater, Rechtsfiktion, Reich). Dieses Freilufttheater ist so durchgreifend, dass es zu einer weitestgehenden Erfüllung der Rolle (Angestellter, Steuerzahler) kommt. Das erschaffene Umfeld bestimmte fortan das individuelle Bewusstsein. Eine Ablehnung dieser erlernten Verhaltensweisen wird als „unmoralisch“ angesehen. Das innere moralische Gesetz wurde durch das äußere Gesetz ersetzt. Die römisch-katholische Staatsreligion benötigte eine psychologisch Vorbereitung. Es brauchte ein moralisches Gewand, um diese Fiktion durch Aufopferung in eine besondere spirituelle Identifikation zu führen. Mithilfe der germanischen Morallehre (Odin, Balder, Heliand) gelang die Verbindung von Moral (Germanien) und Politik (Rom). Zwei Dinge wurden verknüpft, die gegensätzlich waren. Nur durch kognitive Dissonanz lässt sich Fremdherrschaft ausführen. In diesem abgespaltenen Zustand wurde die Person über Generationen sozialisiert und als Rollenbild erhalten. Jeder „hat“ diese Person, aber niemand „ist“ diese Person. Im Passionsspiel / Rollenspiel wird aber die völlige Identifikation mit der Rolle (Persona) verlangt. Die Grundlage der christlich-jüdischen Religion ist die Bibel. Die Grundlage der Rechts- und Gesellschaftsordnung ist ebenfalls die Bibel. Die Abbildung von Babel (Bibel) ist die Abbildung der Machtverteilung im Römischen Reich, welches nie untergegangen ist. Es wurde über London und Washington fortgeführt. Rom wurde zu London, Washington und Babylon. Im Passionsspiel, welches von den Medien inszeniert wird, findet ein scheinbarer Gegensatz von Washington und Babylon (Iran) statt. Beide Seiten gehören zu Rom und Jerusalem. Rom und Jerusalem bildeten scheinbare Gensätze (siehe Moses Hess – Rom und Jerusalem). Nur über diese Dialektik konnte der Einfluss auf das Deutsche Reich erfolgen. Über drei Weltkriege sollte dieser Einfluss zum Machterhalt führen (Weltregierung). Die einzige Kraft, die dieser Weltregierung gegenüberstand war das Deutsche Reich. Es bildete den Gegenspieler zu Rom (1871-1918), wurde dann aber katholisch (Großdeutsches Reich). Mit dem Friedensvertrag zum Ersten und Zweiten Weltkrieg sollte die Weltregierung enden, der Katholizismus und die Dialektik überwunden werden. Mit der Erhaltung der scheinbaren Gegensätze wird die Dialektik erhalten. Über die Fremdbestimmung wird der Frieden verhindert. Im Täter-Opfer- und Retterspiel würde dann aus Deutschland die Kraft kommen, die Dialektik durch Erkenntnis aufzulösen (Dialektik ist ein Erkenntnissystem). Rettung entstünde aus der Selbsterkenntnis, durch Katharsis die Person zu erkennen, sie zu transformieren und wieder Mensch zu werden. Dieser Erkenntnisprozess würde aus Deutschland kommen, weil hier dieses Römische Reich (Deutscher Nation) ist. Hier befindet sich das Kapitalkonto, wo mit dem Bail-in die Person abgerechnet wird. Hier wurden die Passionsspiele konzipiert, weil das Neue Testament angenommen werden sollte. Die Vorgabe des Testaments ist das Passionsspiel (Ludus de Antichristo). Das geistliche Spiel ermöglicht die Katharsis und die Erkenntnis- / Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gut und Böse. In Spiel ordnet sich die Weltkirche, Synagoge bzw. die weltlichen Fürsten dem Antichristen (Technokratie, Transhumanismus, Satanismus) unter. Elijah, Henoch und Jesus Christus befreien die Synagoge vom Antichristen (siehe Ludus de Antichristo). Die Propheten wurden entrückt, um am Ende des Spiels wiederzukehren. Sie dienen zur Auflösung des Spiels, welches an ein technisches Ende (Weltfinanzsystem) gekommen ist (Schuldenschnitt, Schuldenvergebung). Die Buchhaltung des Systems (Buchungskreuz) ist ein Abbildung der Dialektik (Vermögen und Schulden, Forderungen und Verbindlichkeiten). Am Ende des Spiels werden die Konten (der Personen) ausgeglichen. Die Kapital verwandelte sich in ein Glücksspiel. Das Nullsummenspiel hat immer ein Saldo von Null. Die Endabrechnungen sind notwendig, um aufzuzeigen, dass es nur eine Fiktion war. Das Kapital (Kapitalkonto einer Person) diente nur dem Erkenntnisvorgang (Überwindung von Mangel, Angst, Gier und Versuchung). Es waren fiktive Werte (Gegenwerte), sogenannte Beträge. Sie unterliegen der Inflation. Menschen hingegen haben echte Werte: Daher geht die Bewegung wieder in Wertanlagen (Landsitz, Garten, Gemeinschaftsschöpfung, Naturalien, Gold, Silber, Rohstoffe). Es ist ein Erkenntnisvorgang, der aus dem Glücksspiel in die Realität zurückführt. Währungen brauchen einen Deckungsgrad. Diese Wertdeckung führt zurück aus der fiktiven Welt in die physische Welt.