Fördergeber

Werden Sie ein Impulsgeber !

Ihre Schöpfungsgabe macht das Projekt lebendig, denn es wird nur von Ihnen erdacht, gestaltet und umgesetzt.

Was man jemanden gibt, gibt man immer auch sich selbst. Sei es in der Liebe, in der Berufung oder in der Alternativwirtschaft. Wenn man Wissen und Erlebnisse weitergibt, halbieren sie sich nicht, sondern sie verdoppeln sich. Wir benötigen ein ganzheitliches Verständnis für Geld. Aus spiritueller Sicht sehen wir Geld als einen Energieausgleich, wodurch Wissen und Lebensenergie organisiert wird. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Geld folgt der Nachfrage.

Aber wo bleibt der Zins ?

Im alten System, sogar in der Sozialwirtschaft, stand oftmals der Zins im Mittelpunkt. Notwendigerweise wurden die wirtschaftlichen Abläufe durchökonomisiert. Dies führte aber in eine Sackgasse, denn Zins gehört dem spaltenden Prinzip an. Der Zinsertrag wurde nicht in den Geldkreislauf zurückgebracht, er schwächte den Kreislauf und führte zu materiellen Extremen (Reichtum und Armut).

Diese beiden spaltenden Pole in der Dualität (Reichtum und Armut) sind völlig unnatürlich, durch Zins entstanden.

Eine spirituelle Wirtschaft hilft die Extreme zu vermeiden. Wir ersetzen den Begriff Reichtum durch Fülle. Die Fülle ist in natürlicher und lebendiger Ganzheit zu sehen.

Leben ist materielle und geistige Lebens-Fülle, ohne Extreme.

Wir ersetzen den Begriff Armut durch Annahme (Nehmer). Der Arme ist nicht bloß arm an Mut, sondern er nimmt die Fülle nicht an. Fülle ist jetzt. Fülle ist das Potenzial eines jeden, sich selbst zu verwirklichen, ohne dem Leben und der Gesellschaft zu schaden. Der Mehrwert (Überschuss) im Projektkonzept besteht in der lebendigen Wertschöpfung. Der Geber kann sich in dieser Wertschöpfung wiederfinden und einen aktiven Kontakt zum Nehmer aufbauen. Die Möglichkeit Begegnung und Austausch zu schaffen ist sicherlich jedem materiellen Konzept überlegen.

Die Geschichte von Kap

Kap war ein gutmütiger, aber naiver Zeitgenosse, ein echter Michel. Sein oberstes Bestreben war die Leidvermeidung, wodurch er Sicherheit und Schutz an erste Stelle setzte. Er ging ungern Risiken ein, vor allem in der Geldanlage war er sehr konservativ eingestellt. Das Vertrauen an Autoritäten war bei ihm stark verwurzelt, denn dies gab ein Gefühl für Sicherheit. Seine Bank des Vertrauens bot ihm Schutz und Sicherheit. Der vertrauensvolle Berater sprach ihn stets mit „Herr Kap“ an, das gefiel ihm immer sehr gut. Er fühlte sich dort wie eine feine Person, gut aufgehoben, so fühlte sich die Bank wie ein Tempel an.

Kap gefiel sich als Person. Die Bank eröffnete ihm ein Girokonto und generierte damit eine Kontonummer. Wem gehörte jetzt eigentlich das Konto ? Es war immerhin die Kontonummer der Bank. Kap verkniff sich weitere Nachfragen und willigte ein. Jetzt galt es das Konto zu mehren. Er konzentrierte sich auf Ansehen, Erfolg und Aussehen. Er gierte nach Bestätigung von außen. Die inneren Sinne des inneren Tempels gerieten in Vergessenheit. Äußere Werte und Erfordernisse ersetzten innere Werte und Bedürfnisse. Die Meinung der anderen Leute war ihm sehr wichtig. Aber auch für Erfolg muss man einen Preis bezahlen. Es war ein seelischer Preis. Stetig kontrollierte er sein Konto wie ein zu hütendes Kind. Das veräußerte Leben überdeckte das innere Leben. Als Person war er fremdbestimmt. Als Mensch war er frei. Menschen dehnen ihr inneres Leben nach außen aus, jede Veränderung entsteht aus den inneren Seelenimpuls. Kap passte sich lieber der Gesellschaft an, anstatt die Gesellschaft verändern zu wollen. Heilige Ideale wurden aufgegeben, aus der lebendigen Gemeinschaft wurde eine anonyme Gesellschaft. Aus Zusammenhalt wurde Konkurrenz. Durch die Diskrepanz mit seinen Idealen verdrängte er seinen Seelenimpuls, den er bald verlor. Um in dieser Situation weiterleben zu können benötigte er noch mehr Bestätigung von außen, aber Liebe und Erfolg schlossen sich eigenartig aus. Seinen Mitmenschen ging es leider auch so. Er verlor sich zunehmend in Arbeit, Geld und Verwirrung. Es machte ihn leer, fremdbestimmt und abhängig. Aus Leere wurde Angst, aus Angst wurde Destruktivität. Jetzt kam ihn sogar Geld leer vor. Der Zins ging gegen Null, wie seine Laune. Das Konto begann zu stagnieren. Kredite wurden vergeben, doch verfloss diese Belebung in ein Nichts. Je mehr Kredite vergeben wurden, desto teurer wurde das Leben. Das Biest überschwemmte jetzt die Vermögensmärkte und drohte auf die Realmärkte überzulaufen. Es fühlte sich schlimmer an als Stagflation. Kap fühlte sich in die Vergangenheit versetzt, er fühlte sich leblos, unsicher und hilflos. Garantie und Sicherheit waren nun Worthülsen der Beschwichtigung.

Veränderung musste tief geschehen.

Von nun an suchte Kap im inneren Raum der Weisheit und Liebe nach Antworten, um seine Ohnmacht und Abhängigkeit zu überwinden. Nun entdeckte er in sich Wärme, Frieden und Freiheit. Er fand Ruhe und Zufriedenheit, etwas was die Gesellschaft ihm niemals geben konnte. Aus einem Keimling wurde ein Baum, nach oben und unten ausgebreitet. Er entdeckte einen Raum von Sinn, Flammen der Kreativität und das Feuer der Passion. Er entfernte sich aus den Sachzwängen, die ihn noch kontrollierten. Er fand die Fülle der Gemeinschaft, darin war Hilfe, Sinn und eine geistige Familie. Der Sinn führte zur Seelenfamilie, Weg und Ziel erfüllte sich mit Licht. Er begriff die Hintergründe. Natur und Kosmos wurden oberster Souverän. Am Anfang war dies noch die Bank, jetzt war es der innere Tempel der Fülle. Von jetzt an wurden Kontostände nur noch Beträge in einem äußeren Spiel, das er mit Abstand sah. Gewinn und Verlust waren darin relativ. Wer zu spät abhebt verliert. Reise nach Jerusalem. Dramaspiele. Filme. Er verlor das Vertrauen in die zwielichtigen Spielregeln, so reduzierte er die “Spieleinlage“.

Er entschied sich nur noch in der unendlichen Gegenwart zu leben.

Das wahre Leben war viel zu kostbar um nur gespielt zu werden. Es ging vielmehr um Verantwortung, Erleben und Sinnfülle. Durch seine Erkenntnisse konnte er das Ganze wieder fühlen und sein. In der Gegenwart bekam er seine Seele zurück. Jetzt schaute er mit Abstand auf das Gesellschaftsspiel, bestehend aus dem Dramadreieck Täter, Opfer, Retter. Er erkannte jetzt, dass Geld als Organisationsmittel im Kreislauf geführt werden musste, Nachfrage wurde damit absichtsvoll gesteuert und organisiert. Sinnvolle Strukturen wurden jetzt erschlossen, anstatt willenlos den Monopolen und Kartellen zu dienen. Mafia und Kirche hatten schon genug. 90 Prozent warteten darauf, dass Mittel und Ideen zusammenfanden. Alle Heilung liegt in der Begegnung Je regionaler, desto sinnvoller. Je persönlicher, desto dankbarer. Geld und Macht dienen lediglich als Organisationsmittel, beide strömten vom Ungleichgewicht in das Gleichgewicht. Alles war eine Frage der Verteilungslogik. Im Gleichgewicht entstanden neue Modelle und Projekte, neue Innovationen, Sinn und Naturwerte. Kap erkannte dies jetzt, er wurde lebendiger Teil eines höheren Sinnes. Er gab und empfang zugleich Dankbarkeit, Wärme und Liebe, etwas das er in der alten Welt vergeblich suchte. Durch sein Bewusstseinswandel entstand ein Lebenswandel. Das Leben verwandelte, die Gesellschaft konformierte. Er unterschied jetzt richtig von falsch, gut von böse. Er erkannte den Unterschied zwischen seinen alten Leben und seinen neuen Leben, nämlich darin ein Teil von etwas Größerem zu sein. Die Gabe bewirkte die Schöpfung. Und die Schöpfung forderte ihn auf das Leben anzunehmen, das heißt, gegenwärtig zu sein, zu lieben und zu dienen. Je mehr er liebte, desto mehr wurde er geliebt. So gründete er sein neues Leben in Fülle, so wie ein Baum nach dem Regen dankend aufnahm und gab. Kap verwandelt sich durch seine Gabe.

Aus Kap wurde Gab.

Kapitän

Kapital

kaputt

Kapitulation

Kapriolen

Kabale

Kaplan

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Gabe

Hingabe

Agape

Geburt

Gebet

Bekanntgabe

Vergeben