Am 3. November 2026 finden in den USA wegweisende Zwischenwahlen / Senatswahlen statt. Der Senat bildet die politische Repräsentation der Bundesstaaten ab. Die 50 Bundesstaaten delegieren jeweils zwei Senatoren nach Washington DC ab. Im US-Senat werden 33 der 100 Senatoren neu gewählt. Es wird eine Gleichzahl in der Sitzverteilung erwartet, wobei die Demokraten favorisiert sind. Die Partei der Demokraten benötigen mindestens 51 Stimmen, um die aktuelle republikanische Mehrheit in Senat aufzubrechen. Warum ist diese Senatswahl so wegweisend ? Laut Polymarket würde die Partei der Demokraten den Senat übernehmen. Die Demokraten können Trumps Umgestaltung der USA in eine Technokratie stoppen. Weiterhin würde die Finanzierung der Umgestaltung beendet, da der Haushaltsentwurf und die weitere Gesetzgebung durch den Senat blockiert werden kann. Die Wahrscheinlichkeiten für einen Shutdown steigen. Der längste Shutdown in den USA (1.10.25 – 12.11.2025) entstand, weil kein Haushaltsentwurf verabschiedet werden konnte. Die Umgestaltung unter Trump benötigt neue Finanzmittel, die vom Senat genehmigt werden müssen. Der Senat kann Abstimmungen über wichtige politische Themen (Iran, Ukraine) forcieren. Er kann Richter ernennen, die Trumps Dekrete blockieren könnten. Durch eingesetzte Untersuchungsausschüsse würde der Druck auf Trump steigen. Im Hintergrund wird daher JD Vance vorbereitet. Trumps Amtszeit ist geprägt durch den illegalen Angriffskrieg, den Öl-Trades, der Tech-Agenda, dem Project2025, der Energiekrise, den Epstein-Vorwürfen und der Einschüchterung (ICE-Abschiebungen). Mit seiner Donroe-Doktrin büßte er den politischen Vorsprung aus 2025 ein. Seit dem verlorenen Angriffskrieg und der kriegsbedingt verursachten Inflation ist er stark angeschlagen. Er führte die Politik der inneren Regierung aus, sodass er als eine Spielfigur des Militärisch-Industriellen Komplexes fungierte. Gewählt werden kann nur die äußere Regierung. Diese Diskrepanz zwischen dem inneren und äußeren Kreis führt dazu, dass alle Präsidenten derselben aggressiven Außenpolitik untergeordnet sind. Desweiteren wird auch die Finanzpolitik, Konzern- und Sicherheitspolitik vom inneren Kreis bestimmt. In der Folge ist das Justizsystem, die Gesetzgebung (Senat, Repräsentantenhaus) und die Exekutive (Polizei, Militär, Geheimdienste) im Interessenkonflikt zwischen Wahlvolk, äußerer Regierung und der inneren Regierung. Dieser Interessenkonflikt entsteht durch die Einflussnahme auf die Politiker (Lobbyismus, Wahlkampffinanzierung, PACs), auf den Präsidenten (Kompromittierung), den Geheimgesellschaften, den Algorithmus (Informationsblase), den supranationalen Vorgaben (UN, NATO, BIZ, WEF, Global Summit) und durch die finanziellen Interessen der Oligarchie (Aktionäre, Konzerne, Hochfinanz). Auch das Silicon Valley hat sich in die innere Regierung vorgearbeitet. Das Kriegsministerium wird nun von AI infiltriert. Der Interessenkonflikt führt dazu, dass der Wahlkampf durch horrende private Geldmittel übernommen wird und damit die Politik in Befangenheit bringt. Die US-Politik wurde durch diese gegensätzlichen Interessen geprägt. Der neue Senat kann den Krieg gegen die Ukraine und dem Iran blockieren. Doch er konstituiert sich erst im Januar 2027. Der Tiefe Staat möchte daher noch bis Jahresende den Krieg fortführen, um den Petrodollar und die bisherige Hegemonie zu erhalten, die die Staatfinanzierung sicherstellte. Die Investition in die USA lebt vom Vertrauen an die Kreditfähigkeit.