
Die Außenpolitik des Britischen Weltreichs war imperialistisch und kapitalistisch ausgerichtet. Zwischen 1871 und 1922 war dieses imperiale Weltreich auf seinem machtpolitischen Höhepunkt angelangt. Der Kapitalismus sorgte für eine erhebliche Machtkonzentration, indem die wichtigsten Branchen zur Bildung von Trusts, Kartellen und Monopolen neigten. Besonders gefährlich war die Bildung des internationalen Finanzkartells, welches die Geldschöpfung kontrollierte und damit zu einer Trennung von Zentralbank und Regierung führte. Die Geschäftsbanken und deren globalistische Eigner bestimmten die Geldpolitik der Zentralbanken mit. Oligarchen, Banken und Denkfabriken übernahmen die Regierungsgeschäfte. Die Geheimdienste ordneten sich dem unter. Die Regierungen gerieten in Abhängigkeit von den Banke(r)n, denn Verschuldung bedeutete Fremdbestimmung. Die City of London wurde zum machtpolitischen Zentrum einer internationalistischen Geldpolitik, die die Nationalstaaten zunehmend unterwanderte. Die City erschuf eine eigene kontrollierte Opposition, die sich den eklatanten kapitalistischen Machtverhältnissen “entgegenstellte“. Ausgehend von London wurde ein Sozialismus konzipiert, der bald die Regierungen aller Länder übernehmen sollte. Der Sozialismus diente den Globalisten, da diese politische Ideologie die Gesellschaft im Materialismus hielt, was auch die Grundlage für den Kapitalismus war. Marx wurde von den Eliten beauftragt, eine Ideologie zu konzipieren, welche das Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital zwar hinterfragt, gleichzeitig aber die Zentren der Macht unhinterfragt lassen sollte. Die Geldpolitik der Zentralbanken, das Kartell der Großmächte und die Machtkonzentration der Globalisten blieb unangetastet. Der Handlungsbereich des Sozialismus wurde ideologisch beschränkt, statt machtpolitisch hinterfragt. Kapital („Ausbeuterklasse“) und Arbeiterklasse („Proletariat“) wurden gegenseitig ausgespielt, damit von den Zentren der Macht abgelenkt werden konnte. Der Sozialismus wurde Opfer des ideologischen Diskurses, der durch Agitation und Propaganda genährt wurde. Die ideologische Selbstverwirklichung wurde im Rahmen des gottlosen Materialismus gestattet, welcher Gleichheit (statt Gleichwertigkeit) und Kollektivismus (statt Individualität) vorsah. Eigentum und Kapitalakkumulation waren verpönt, womit auch die Freiheitsgrade, die Eigentum ermöglicht, beschränkt wurden. Mit dem System des Kollektivismus und mit der Einheitspartei konnten die Grundlagen für den Totalitarismus gelegt werden. Die Kritik an den mangelhaften Umständen wurden dem Klassenfeind bzw. dem ideologischen Feind zugerechnet. Um von den Zentren der Macht abzulenken, wurde ein ideologischer Feind als Spiegelbild konstruiert. Um die Empörungskräfte zu kanalisieren, wurde die Dialektik vom linken und rechten Sozialismus entworfen, wobei beide Kräfte aus einer Feder stammten (London). Beide Seiten konnten dann von der übergreifenden Steuerung (Industrie, Hochfinanz, Systemmedien, Geheimgesellschaften, Sekten) kontrolliert werden. Die dialektischen Möglichkeiten der Raute (siehe obere Grafik) waren das perfekte Herrschaftsmittel, denn die Kritik am totalitären System wurde auf die gegnerische Partei, die selbst nur ein Spiegelbild war, übertragen. Mit diesem Spiel des Teile und herrsche konnte vom inflationären Zusammenbruch des weltweiten Geldsystems und von der extremen Machtkonzentration des Kapitals (Globalismus) abgelenkt werden. Diese Ablenkung war solang nötig, wie die private Geldwertschöpfung als Form der organisierten Kriminalität funktionierte. Der Verlust des Goldstandards (ab 1914) ermöglichte die Kriegsfinanzierung. Alle Kriege, die ab 1914 geführt wurden, entstanden über die Kreditfinanzierung der Banken. Diese Finanzierung wäre im System der Goldparität (Goldstandard) unmöglich gewesen. Seit 100 Jahren steht der rechte und linke Sozialismus unter dem Diktat der privaten Geldschöpfung. Die Zentralbank der Zentralbanken ist die eine Partei, die die gesellschaftliche Richtung konzipiert. Über das geplante einheitliche Hauptbuch soll das globale Finanzsystem ausnahmslos digitalisiert, zentralisiert und tokenisiert werden. Die Gefahr des Totalitarismus besteht u.a. darin, dass die digitalen Währungen zentralisierbar und programmierbar sein werden. Mithilfe der Digitalisierung wird eine bargeldlose Gesellschaft geplant, welche wiederum in die Möglichkeiten einer Technokratie eingefügt werden kann. Die Kontrolle über die globale Geldschöpfung wurde mit dem Federal Reserve Act vorbereitet (1913). Anschließend mussten die Monarchien zerstört werden, denn innerhalb der Monarchie besteht eine Einheit von Zentralbank und Staatsregierung. Es besteht eine Kontinuität zwischen Zentralbank, Beamtenwesen, legitimiertes Oberhaupt und Volkswillen. Diese Kontinuität ist die Ganzheit, die durch die Vollverfassung geschützt wird. Mit der Beseitigung der Monarchien (seit Anfang des 20. Jahrhunderts) wurde diese Kontinuität durch die Herrschaft der sozialistischen Parteien ersetzt. Die Dialektik zwischen linken und rechten Parteien ermöglichte die Unterwanderung und Fragmentarisierung des Staates in Einzelinteressen (Partei = Abspaltung). Der Volkswille beschränkte sich lediglich auf die Fortführung von Parteienherrschaft (Wahlvorgang), die jedoch dem supranationalen Gefüge unterstehen. Parteien lassen sich international steuern. Es gibt eine sozialistische Internationale (London). Deshalb sind die Spitzen der Parteien Mitglied in internationalen Organisationen, wo sie angeleitet werden (WEF, Atlantik-Brücke, Atlantic Coucil, CFR etc.). Die Legitimation des Staats wird über die indirekte Parteiendemokratie abgeleitet. Die direkte Demokratie bzw. direkte politische Einflussnahme (z.B. Referenten, Eintritt und Austritt bezüglich Euro und EU, Kriegseintritt, Kriegsbeteiligung, Kriegsaustritt, Aufarbeitung Corona-Verbrechen etc.) wird mit der indirekten Parteiendemokratie unterlaufen. Wer gegen dieses Verständnis von “Politik“ aufbegehrt, wird, wie im Sozialismus üblich, zensiert, unterdrückt und verfolgt. Dieser Wahn lebt vom Geist der Spaltung, welcher dem Antichristen zugeordnet werden kann. Vor Christus kommt der Antichrist. Die sozialistische Dialektik ist ein Erkenntnissystem, welches in ein höheres heilsgeschichtliches System eingebettet wurde, ebenso wie die drei Weltkriege. Die politischen Ziele des Zionismus konnten nur erreicht werden, indem alle Nationalstaaten der privaten Geldschöpfung und der sozialistischen Dialektik unterworfen waren. Zionismus und Sozialismus wurden Parallel geführt. Wer finanzierte diese politische Bewegung ? Israel begann als sozialistische Utopie (Kibbuz). Zur Gründung einer britischen Kolonie in Palästina war der Erste Weltkrieg nötig. Die Zustimmung zur Kriegsfinanzierung im Deutschen Reich wurde aber nur mit der SPD möglich, die sich, ähnlich dem Zionismus, in einer sozialen Revolution eingebettet sah, gleichzeitig aber internationalistisch gesteuert wurde. Die Gründung des Staats Israel wurde gerade nach den Verbrechen des Nationalsozialismus als notwendig erachtet, wobei der Transfer bereits 1933 zwischen Hitler und Rothschild (rechter Flügel des Zionismus) vereinbart wurde. Gleichzeitig ließ die Sowjetunion nur den linken zionistischen Flügel zu (Verbot von Poʿalei Zion). Der rechte Flügel organisierte sich in Angloamerika. Hitler verfolgte vor allem den linken Flügel (Ostgebiete). Der rechte Flügel sah sich in der Anführerschaft der Sammlungsbewegung (Hebräisch). Insbesondere der linke Flügel (Jiddisch) wurde Opfer des Nationalsozialismus. Warum dieser Kampf um die Sprache ? In Israel sollte Hebräisch, statt Jiddisch gesprochen werden, damit die deutschen Sprachwurzeln entfernt werden konnten (Aschkenas und der Deutsche Tempel). Die Sammlungsbewegung (Alija) wurde als Erfüllung der Prophetie und als heilsgeschichtliche Notwendigkeit aufgefasst, damit die Vorbedingungen zum Erscheinen des Messias erfüllt werden konnten. Anschließend wurde der Tempelberg erobert (1967), damit der Sohn Gottes diesen als Erster betreten könne. Mit diesem Akt würde dann das Königreich wiederhergestellt. Die 12 Stämme werden wieder miteinander verbunden und unter ihm versammelt. Mit der letzten Schlacht, die mit dem Millennium zusammenliefe (hybrider Dritter Weltkrieg seit 2001), würden auch die Gegner beseitigt und vom Tempelberg vertrieben. Der Neubau könne beginnen. Mit der letzten Schlacht könne dann, im Aufstieg zum Tempelberg, die politische Dialektik aufgegeben werden, denn diese hat ihren Zweck erfüllt. In der letzten Auseinandersetzung würde dann erkannt werden, dass die ideologische Ausrichtung von links und rechts ineinander zusammenfällt und austauschbar wird. Der sozialistisch geprägte Osten (links) ist dann rechts und der imperialistische Westen ist dann rechts. Wer CDU wählt (rechte Neocons, US-Zipfel), erhält dann Grün. Alle Parteien ähneln sich mittlerweile derart, dass die dialektische Grundordnung bereits zusammengefallen ist. Die Grundordnung muss als Kulisse noch beibehalten werden, weil der letzte Krieg noch im Gange ist. Der Krieg endet mit der Rückführung der private Geldschöpfung unter hoheitliche Kontrolle. Dazu würde die Macht des supranationalen Gefüges aber auseinanderfallen müssen. Freiheit gibt es nur mit Frieden. Mit der Kapitulation und dem anschließenden Friedensprozess besteht eine Aussicht auf die Rückkehr in die Freiheit. Diese Freiheit kann aber nur verstanden werden, wenn der theologische Bezug verstanden wird.
19.5.
Mit der Aussendung des Heiligen Geistes zu Pfingsten erfüllt sich die Auferstehung (Ostern) und die Himmelfahrt. Christus ist damit dauerhaft in der Gemeinde bzw. Versammlung präsent. Er und seine Gemeinde bilden den Geist der Einheit. Die ersten Gemeinden lebten im Geist eines altruistischen Gemeinschaftsbewusstseins. Die politischen und philosophischen Vorlagen waren hellenistisch (Politea, politische Philosophie). Die ersten Gemeinden waren griechisch geprägt. Die größte Gemeinde war in Alexandria, dem spätantiken Zentrum des Hellenismus und des Judentums. Rom war der Gegenspieler von Alexandria. Rom zerstörte Jerusalem und Alexandria. Jesus wurde vom Römer Pontius Pilatus verurteilt. Mit der zeitweisen Eroberung (Kreuzzüge gegen die antike Kultur) sollten das griechisch-orientalische Urchristentum, mit seinen gnostischen Grundlagen, zerstört werden. Im Mittelalter spaltete sich das Papsttum von der Alten Kirche (Ostkirche, Orthodoxie) ab. Die Grenzlinie zwischen beiden Denominationen ist der Frontverlauf Ägypten, Rafah, Gaza, Israel, Georgien, Ukraine und die NATO-Ostgrenze. Zufälligerweise ist das auch die politische Bruchzone, die sich mit dem „Jesuitentheater“ entwickelte.
26.5.
Israels Endzeitfahrplan Teil 1
Israels Endzeitfahrplan Teil 2
28.5.
Der biblische Nathan war als Prophet ein Vermittler Gottes. Er weissagte dem König David, dass sein Sohn den jüdischen Tempel bauen wird. Es handelte sich um einen physischen Tempel (Salomos, Sohn Davids) und um einen geistlichen Tempel (Davidsohn – Jesus Christus). Der Davidsohn erbaut einen ewigen geistlichen Tempel (Tempel im Heiligen Geist). Die alte Priesterschaft war aber von einem physischen Tempel abhängig, wo der Baalskult abgehalten werden konnte (Jehu – König Israels, 2. Könige 10,18). Nathan gibt dem Volk die Hoffnung auf einen jüdischen Tempel. Der Tempelbau setzt voraus, dass ein geeintes jüdisches Großreich zwischen Ägypten bis Babylon existiert. Die Legitimation des Tempels erforderte eine politische Beseitigung der Feinde. Das Alte Testament überliefert einen permanenten Kampf gegen diese Feinde. Aber auch die Vielgötterei wurde als Feind betrachtet. Die Geschichte Israels ist stark mit dem Glaubensabfall verknüpft (Jehus Tierkult, 2. Könige 10:29), was auch zur Exilierung beitrug. Judäa (Nathan) und Israel (Jehu) werden in der Endzeit wieder vereinigt (Großreich) oder zumindest im gemeinsamen Kontext auftauchen: Nathan-Jehu bzw. Netanjahu soll seit 1996 die Grundlagen für den Tempelbau herstellen. Netanjahu wurde 17 Monate nach der Gründung Israels geboren. Jerusalem wurde mit der Eroberung des Tempelbergs neu geboren (7.6.1967, Netanjahu war 17). Mit der Eroberung wurde Ephraim (Haus Josef) geboren, der das Nordreich anführt (25.5.1967). Das Haus David (Süden) und das Haus Josef (Norden) sind verbunden. Der Anführer, der die Häuser vereinigt, muss nun vom Norden nach Jerusalem (im Südreich) einziehen. Dieser Einzug nach Jerusalem wurde mit Josua (Altes Testament) und Jesus (Neues Testament) vollzogen. Der Einzug erfolgte, so wie es Nathan prophezeite, durch Davids Nachfolger (Davissohn). Diese Nachfolge ist jüdisch-dogmatisch gesehen physisch (Messias ben David, Messias ben Josef) und christologisch betrachtet geistlich (Davidsohn Jesus Christus). Vor dem Einzug bzw. vor der Wiederkehr muss, dogmatisch betrachtet, der Feind (Gaza) zerstört werden, da nur mit dem Großreich der Tempelbau erfolgen kann. Geistlich betrachtet kann Israel nur durch Jesus Christus erlöst werden, da er dieser Tempel ist (Joh 2,19). Der sichtbare Teil ist seine Gemeinde. Der Feind ist hier der Widersacher Christi (Antichrist). Rom und Babylon übernahmen diese Rolle. Der Norden und der Süden wurden von Rom besetzt (Papsttum). Der aktuelle Konflikt hat diese biblische Grundthematik zum Inhalt. Der Antichrist führt einen Krieg gegen die Gemeinschaft bzw. gegen die Völker. Die alte Priesterschaft möchte einen physischen Tempel (Gesetzes- und Opferreligion). Die neue Priesterschaft, die unter Christus (geistlicher Tempel) steht, möchte nur noch geistliche Opfer darbringen, wozu es keinen physischen Tempel mehr braucht. Der Davidsohn, der Tempel und die Gemeinde (geistliches Israel) sind eins, nur so kann Israel aus der römischen Belagerung befreit werden. Der Befreiungskampf ist geistlich. Jakob kämpfte diesen Kampf. Israel ist der geistliche Name von Jakob. Danach wurde die Erbfolge auf Josef und danach auf Ephraim und Manasse übertragen. Beide Erben umfassen Josua (den Jehoschua, Spiegelung im Stammbaum Jakob-Josef-Jesus). Geistlich betrachtet geht es um das Erbe, das im Heiligen Geist besteht. Wer den Geist der Erkenntnis hat, ist Erbe. Dieser auserwählte Erbe (= Mensch) steht dann über den Gesetzen Roms (Rom = Personenstand). Mit dem Geist erfolgt die Befreiung aus der Belagerung. Deshalb muss Israel geistlich erlöst werden. Damit kann jeder (Juden und Nichtjuden) auserwählt werden bzw. Mensch werden. Das jüdische Alleinstellungsmerkmal würde durch diese christliche und naturrechtliche Sichtweise übergangen. Die alte Priesterschaft versuchte daher die Abgrenzung zu den Christen und Arabern, wenn auch die gemeinsamen physischen und geistigen Wurzeln weiterhin bestehen. Die Abgrenzung ging soweit, dass David gegen Goliath (Gaza und Dekapolis) zwangsläufig siegen musste, damit der Tempel machtpolitisch legitimiert werden konnte. Der Sieg ist notwendig, um die Assimilation in die fremde griechische und römische Kultur zu verhindern. die alte Opfer- und Gesetzesreligion wurde benötigt, um dieser Assimilation vorzukommen. Die Abgrenzung von der Fremdherrschaft wurde durch ein Priesterkönigtum bezweckt (Hasmonäer). Spätestens im Jahr 70 wurde dieser Priestertum von Rom assimiliert. Der jüdische Tempel wurde zum römischen (herodianischen Tempel). Bereits Jesus zerstörte den alten Tempel, indem er ihn geistig neu aufbaute. Ein dauerhafter Tempel ist geistlich. Das neue Priestertum bezieht sich auf einen geistlichen Tempel. Der Hohepriester (Ephraim) bezieht sich auf die Priesterschaft nach der Ordnung Melchisedeks, womit der Streit um die Erstgeburt (zwischen Ephraim und Manasse, aus dem Haus Josef) endet. Das Erbe ist geistlich. Dogmatisch betrachtet übergibt David das Erbe mit 70 Jahren (wurde 70 Jahre alt). Als Israel 70 wurde, war der Schatzmeister vom Projekt 33. Deshalb durfte einzig ein deutscher Papst zum 61. und 70. auf den Tempelberg (Deutscher Tempel). Das Papsttum hat einen großen deutschen Anteil (Doppelpapsttum 2013 – 2022). Als der deutsche Papst starb, wurde die Pandemie beendet (Übergabe der Corona von Rom nach Israel). Es geht um die Sternencorona (Helmkrone). Die 12 Söhne des Jakobs bilden mit 12 gelben Sternen ein Bundeszeichen (EU-Flagge). Israel ist der geistliche Name von Jakob, der über den Staat Israel hinausgeht. Ephraim wurde in Deutschland geboren, genauso wie Manasse (ca. 90 % der Juden sind aus Aschkenas). Beide liegen 70/4 Jahren auseinander. Deutschland durfte erst nach 4 Jahren neu verwaltet werden (1949). Als Israel 70 Jahre wurde, wurde der Regenbogen als weltweites Bundeszeichen präsentiert (Neuer Bund). Mit 70 Jahren erfolgt die Übergabe des Erbes an den Sohn (Davidsohn). Die US-Botschschaft eröffnete in Jerusalem (Manasse = Sachsen und Angelsachsen, Trump deutsch-amerikanisch). Jerusalem wurde mit der Eroberung des Tempelbergs neu geboren (7.6.1967). Ephraim wurde am 25.5.67 geboren (25567 Tage sind 70 Jahre). In Rom wurde das größte Abendmahl der Geschichte abgehalten (Eucharisticum Mysterium). Der Vatikan wusste, dass die Schlüsselgewalt wieder an den Sohn zurückgeht. Vor der Rückgabe der Schlüssel an Ephraim und Manasse erfolgte der Kreuzzug gegen die Orthodoxie, denn in der orthodoxen Auslegung der Schrift ist Christus (geistlicher Tempel, geistliche Gemeinde) das Oberhaupt der Kirche. Die Macht liegt dann im Wirken der Gemeinden anstatt im Gesetz Roms (EU = Römische Verträge). Die liturgische Leitung über die Gemeinden ist besonders in der frühen Kirche (altorientalisch und koptisch) verbreitet. Die katholische Variante war ein mittelalterlicher Gegenentwurf, der besonders über die Gewalt der Orden und Fürsten zur Bedrohung wurde. Der Krieg zwischen Ost- und Westkirche zieht sich seit den Kreuzzügen als roter Faden durch die Weltgeschichte. Im Westen stellen die Illuminaten und Jesuiten die Leitung der Weltkirche. Im Osten ist Jesus Christus das Oberhaupt der Kirche. Der Protestantismus steht zwischen den Stühlen. Hier wurde das Papsttum ursprünglich abgelehnt.
3.6.
Vom 30.5.24 bis 2.6.2024 wurde in Madrid das 70. Bilderberg-Treffen abgehalten. Das Geheimtreffen fand kurz vor der Europawahl (9.6.2024) statt. Die Schattenregierung (Bilderberger, CFR, TK) und die transnationale Regierung (EU) müssen erreichen, dass die Nationalstaaten fremdgesteuert bleiben, damit Europa einstimmig bleibt, da sonst die Front gegen Russland zerbricht. Russlandfreundliche Kräfte wurden für diesen Kampf bereits aussortiert (Fico und AFD). Bei der kommenden Wahl droht eine rechte Mehrheit unter NATO-Kontrolle (Europäische Volkspartei + Europäische Konservative und Reformer). Mithilfe der EKR (Europäische Konservative und Reformer) erhofft sich die EU-Präsidentin (der NATO) die Wiederwahl. Neofaschisten dienen dann als Königsmacher. Mit dieser Rekatholisierung droht die Emporhebung des Römischen Reichs. Das Reich überlebt nur durch die politische Unterwerfung aller Mitgliedsstaaten. Damit verbunden ist die Kommandowirtschaft. Der Vorsitzende der größten EU-Partei (Europäische Volkspartei) fordert eine Wirtschafts-NATO. Rheinmetall (Hochfinanz) plant eine Fabrik direkt an der Ostgrenze des Reichs, wo bereits das Tatzenkreuz auftauchte. Die Kriegswirtschaft ist langfristig geplant. Die Auftragsbücher sind voll. Das Großgerät, das gegen Russland eingesetzt werden, wird erst in einigen Jahren ausgeliefert. Die deutschen-amerikanischen Firmen unterstehen der Großraumwirtschaft. Die deutsch-amerikanischen Waffen werden auf russischem Gebiet eingesetzt. Das Vermögen der IG-Farben (aufgelöst 2012) wanderte in die USA. Die linke Verkleidung der EU wurde allmählich abgelegt. Wer die Wurzeln kennt, weiß, dass es nur Verkleidung war. Gibt es eine linke Alternative dazu ? In den nächsten 40 Jahren kämen weitere 70 Mio. Gäste in die EU, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Ohne diese Gäste oder wegen diesen Gästen würde dann das Sozialsystem kollabieren. Unter den Kindern und Jugendlichen stieg der Anteil mit Migrationshintergrund auf 40 %. Bei der zurückliegenden Kommunalwahl in Thüringen (26.5.2024) gewann nur die CDU und die AFD. Um von der politischen Analyse abzulenken, versuchte man mit dem Sylt-Video, das rechtsextremistische Gesänge zeigte, entgegenzusteuern. Daraufhin landete das Lied „L’amour toujours“ auf Platz acht der deutschen Charts. Zeitgleich erfolgten Verlautbarungen, bei welchen Bierfesten welche Parolen gesungen wurden. Glücklicherweise kommt die Europameisterschaft gerade rechtzeitig, um vom EU-Rechtsruck und der von der politischen Schlussfolgerung abzulenken.
4.6.
10.6.
Die Europawahl 2024 führte zu einem Rechtsruck. Die Wahlentscheidung wurde von den Themen Wirtschaft, Energiewende, Krieg und Migration geprägt. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen möchte weitere fünf Jahre den Vorsitz der Hallstein-EU übernehmen. Dazu benötigt sie die absolute Mehrheit im Europaparlament und die Zustimmung im EU-Ministerrat. Die Koalition, die sich um von der Leyen bildet, wird als Mitte-rechts bezeichnet (einschließlich der Grünen, Sozialdemokraten und Liberalen). Die AFD wurde von dieser Koalition ausgeschlossen, weil sie Kontakte zu Russland unterhält. Für Russland ist dieser blaue Außenposten der letzte Kontakt in den Westen. Die AFD übernimmt die Rolle der Neuen Ostpolitik, die von der SPD eingeleitet wurde. Die AFD ist die einzige Partei, die blockübergreifend agiert. Sie wird im Europaparlament als „fraktionslos“ eingeordnet. Der russische Kontakt zur AFD (stärkste Kraft in Ostdeutschland bzw. Mitteldeutschland) wird als „unfreundlicher Akt“ angesehen (Hallstein Doktrin, CDU). Die BRD sah sich in der Alleinvertretung des Deutschen Reichs (siehe Rechtslage nach 1945). Ostdeutschland sollte außenpolitisch isoliert werden. Die DDR wurde erst 1972 anerkannt. Bis heute blieben wichtige Ministerien in Bonn zurück (Verteidigung, Bundesnetzagentur, Landwirtschaft, BMZ) – um die sicherheitspolitische Nähe zur NATO (Brüssel, Washington) sicherzustellen. Ostdeutschland sieht seine sicherheitspolitische Nähe eher im Osten. Weitere Staaten im Osten werden in den sicherheits- und wirtschaftspolitischen Korridor der BRICS angeschlossen: Serbien, Ungarn, Slowakei, Türkei. Um der ostdeutschen Abwendung entgegenzuwirken, wurden dort amerikanische Produktionsstätten aufgebaut: Tesla, Intel, Globalfoundries, Amazon. Das Wahlergebnis im Westen lässt vermuten, dass man amerikafreundlich (CDU+CSU 32,1 %) eingestellt bleibt. Das Wahlergebnis im Osten lässt vermuten, dass man amerikakritisch (AFD 28,7 %, BSW 14 %) eingestellt bleibt. Dort wo mit Briefwahl abgestimmt wurde, entstanden amerikanische Ergebnisse. Im Westen wählten 30 % per Briefwahl. Im Osten wählten nur 20 % diese Form. Es konnte auch eine Rekord-Wahlbeteiligung erzeugt werden (64,8 %, Zuwachs um 3,4 %). Die USA brauchen die CDU als transatlantischen Vorposten gegenüber den BRICS. Deshalb durfte die CDU/CSU nur geschlossen votieren, also ohne die abgespaltene Werteunion. Diese Werteunion wird aber nur glaubwürdig sein, wenn sie eine Regierungsmehrheit mit der AFD bilden möchte, um handlungsfähig zu werden. Diese Konstellation könnte im Herbst 2024 in Sachsen, Thüringen und Brandenburg realisiert werden. In diesen drei Ländern droht eine neue absolute Mehrheit. Auf kommunaler Ebene wurden neue Kräfteverhältnisse bereits umgesetzt. Nach den Landtagswahlen ergeben sich für Russland besseren Verhandlungsbedingungen. 2025 würde durch Trump Verhandlungsbereitschaft entstehen. Die Friedensverhandlungen kommen, wenn der eintretende wirtschaft-, finanz- und sicherheitspolitische Zerfall die Akzeptanz in der Bevölkerung für Veränderungen herstellt. Die Refinanzierung der Schulden wird nahezu unmöglich werden. Die Finanzierung der UN-Agenda wurde bereits aufgegeben. Krieg in der Ukraine wird von der Hochfinanz finanziert. Der Aufkauf von Anleihen bzw. die Prolongation der Anleihen bei der Hochfinanz gestaltet sich immer schwieriger. Bei sinkenden Staatseinnahmen steigt sie Ausgabenquote an. Die Kreditwürdigkeit sinkt. Investitionen in die Infrastruktur werden in die Zukunft verschoben. Immer mehr ziehen sich ins Private oder ins Ausland zurück. Es entstehen Haushaltslöcher. Beim Bürgergeld entsteht jetzt ein Mehrbedarf von knapp 10 Mrd. €. Für 2024 erfordert die Ökostromerzeugung einen subventionierten Mehrbedarf von 10 Mrd. €. Die Erhöhung der Nettozahlungen an die Hallstein-EU steht bevor. Auch die Erhöhung der Zinslasten erfordern Rückstellungen an die Vorranggläubiger. Da zu wenig Steuermittel vorhanden sind, musste die Aufrüstung über Sonderschulden (bei der Hochfinanz) bewerkstelligt werden. Mit diesem sogenannten „Sondervermögen“ wird auch das US-Militär erneuert. Bundespolizei und und Militär drängen auf neue Hubschrauber (für zusammen 4,5 Mrd. €). Die neuen Militär-LKWs kosten 2,5 Mrd. €. Die neuen Kampfschiffe kosten 3,18 Mrd. €. Stuttgart21 kostet bereits 11,5 Mrd. €. Die 20 zusätzlichen Eurofighter kosten 4 Mrd. €. Die drei neuen Satelliten kosten 2,1 Mrd. €. Deutschland ist das wichtigste NATO-Drehkreuz. Die deutsch-amerikanische NATO-Ausrüstung verlangt Überstunden: Die Bundeswehr plant bei Rheinmetall (deutsch-amerikanisch) Bestellungen im Wert von weiteren 7 Mrd. €. Seit Juni 2024 werden Langstreckenwaffen (aus NATO-Beständen) offiziell von der NATO gegen Russland eingesetzt. Um auf die Vergeltungsschläge vorbereitet zu sein, möchte man die Kriegstauglichkeit stärken. Die deutsche Flugabwehr wird vom US-Konzern Raytheon eingekauft. Die eigene Luftabwehr wird in die Ukraine gebracht. Es gibt Pläne, den „Wiederaufbau“ der Ukraine über Nebenhaushalte ablaufen zu lassen. BlackRock und JPM organisieren die finanziellen Mittel. Die EU verschärft die Massenüberwachung, um eine einheitliche Front (Informationskriegsführung) zu gewährleisten. Deshalb wird auch nie über Frieden gesprochen. Kriegsführung und Technokratie benötigen noch ein bargeldloses Finanzsystem. Parteien, die sich dann dem angeblichen Feind öffnen, werden als feindlich eingestuft.
12.6.

Im Zuge der Ablenkung durch die Fußball-Europameisterschaft (14.6.2024 – 14.7.2024), bietet sich die Gelegenheit, den Krieg zwischen der NATO und Russland offiziell zu machen. Gleichzeitig ist jedem klar, dass sich die USA unter Trump aus Russland raushalten werden. Die NATO wird nur noch als eine Militär-EU funktionieren können. Die USA beantwortete dies als Rhetorische Frage. Der Rechtsruck in Verbindung mit der neuen Militär-EU soll die politische Einigung innerhalb der EU-Mitglieder sicherstellen. Die BRICS reagierte jetzt mit einer gemeinsamen Erklärung. Die Bewegung der Blockfreiheit unterstützen bereits 120 Staaten. Die BRICS halten jetzt eine eigene Friedenskonferenz bezüglich der Ukraine ab. Der Westen unterhält seine Friedenskonferenz in der Schweiz. Der regelbasierte Westen braucht die Ukraine als Rohstofflieferant, denn symmetrische Abnutzungskriege werden mit dem Zugang zu Rohstoffen entschieden (Erster- und Zweiter Weltkrieg). Das westliche Bündnis umfasst 60 Staaten, die zusammen bis zu eine Billion € in die Ukraine investieren wollen. Deutschland übernimmt dafür die Haftung (NATO-Drehkreuz in Europa). Das östliche Bündnis umfasst die restlichen 140 Länder, die ebenfalls diese Summe investieren wollen. Beide Blöcke streiten um die Ausbeutung der ukrainischen Rohstoffe. Die Gasfelder vor dem Gazastreifen und die Bodenschätze der Ukraine lassen auf einen weltweiten Wirtschafts- und Handelskrieg schließen. Mit dem „Critical Raw Material Act“ will die EU eine Autonomie in der Versorgung mit kritischen Rohstoffen erreichen. 2030 wäre eine wirtschaftliche Unabhängigkeit erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wäre auch eine EU-Armee und die Kriegswirtschaft einsatzbereit. Die bedingte Wehrpflicht wird wieder eingeführt, um in sechs Jahren eine Truppenstärke im Niveau des Kalten Kriegs zu haben. Russland soll also auf eine militärische Antwort noch sechs Jahre warten, bis der Westen kriegstauglich ist. Bereits im März 2022 stand die Hauptstadt der Ukraine vor der Einnahme. Der gemeinsame Tiefe Staat ordnete den strategischen Rückzug am, um das künstliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Auch ohne Munition wird die Ukraine in ihrem Frontverlauf gelassen, um das künstliche Gleichgewicht (u.a. als Stellungskrieg) beizubehalten. Kurzfristig könnte die BRICS alle westlichen Staatsanleihen abstoßen, um den vermeintlichen Gegner in die Knie zu zwingen. Die OPEC, unter Kontrolle der BRICS, könnte auch die Preise für Öl diktieren. Stattdessen arbeitet man als zweigeteiltes Monopol, um den gemeinsamen Krieg der Elite gegen die 99 % zu führen. Mit der Strategie des Teile und herrsche besitzt man die perfekte Ablenkung. Die Schuld an der Implosion des westlichen Finanzsystems kann dann Russland gegeben werden. Solange dieses System als Umverteilungssystem noch funktioniert, solange braucht man einen Schuldigen. Der Schuldige ist quasi systemimmanent (Schuldgeldsystem, Buchhaltungssystem). Ohne dieses System braucht es keinen Feind mehr. Deshalb ordnet sich die Friedenskonferenz unter die Vorgaben der Hochfinanz.
19.6.
Prof. Maersheimer über Ukraine und Israel
20.6.
Das EU-Parlament stimmte am 10.4.2024 für die Verschärfung der Asylregeln. Die Rückführung (Remigration) wurde verschärft. Die EU-Mitglieder müssen jetzt diese Verschärfung in nationales Recht überführen. Aufgrund des Wahlkampfes wird diese Umsetzung erst jetzt vorgenommen. In den Wochen vor der Europawahl (9.6.2024) musste das Thema Asyl in den Hintergrund treten, das man sonst den Vorstoß der AFD zur Remigration unterstützt hätte. Bereits Ende 2023 einigten sich das EU-Parament und der Ministerrat auf eine Asylreform. Anschließend startete die Kampagne gegen die AFD. Bei der aktuellen Umsetzung der Asylreform, im Sinne der AFD, stellt sich heraus, dass die Ampel und die CDU inhaltlich mit der AFD übereinstimmen. Alle Parteien besitzen mittlerweile linke und rechtliche Flügel, um auf beiden Seiten Stimmen abzuschöpfen. Das Thema Migration beeinflusst das Wahlergebnis. Im September 2024 drohen bei Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen AFD-Siege, was sich bereits bei der Europa und Kommunalwahl 2024 abzeichnete. In Sachsen siegte die AFD mit 10 % Vorsprung – bei 1,3 % ungültigen Stimmen. Die Vierte Macht muss aber weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen verlautbaren. Die transatlantische CDU muss im Westen die stärkste Kraft bleiben, weil sonst die Steuerung versagt. Bei einem AFD-Sieg bei Landtagswahlen würde die politische Grundordnung angreifbar werden würde (Innenpolitik, Außenpolitik, Geheimdienst, Justiz). Aufgrund des föderativen Charakters bestehen in den Bundesländern teilsouveräne Strukturen. Eine föderative Zusammenlegung von Bundesländern ist rechtlich möglich. Theoretisch können Bundesländer mit AFD-Mehrheit dies einfordern. Auch der Austritt (Sezession) ist theoretisch möglich. Diese Sezession wird im Interesse der Integrität von Völkerrechtssubjekten vermieden. Diese Integrität umfasst laut CDU/CSU auch Ostgebiete. Mit einem Friedensvertrag und Einigungsvertrag kann Völkerrecht hergestellt werden, die die staatliche Einheit des deutschen Volkes in freier Selbstbestimmung ermöglicht. Mit dem angeblichen Beitritt von vormaligen DDR-Gebieten zur Bonner Republik (Wiedervereinigung) sollte dieser Schritt bereits 1990 vollzogen werden. Am 3.10.1990 traten fünf neu zu bildende östliche Bundesländer der Bonner Republik bei. Die Wahl zur Volksvertretung fand am 14.10.1990. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Geltungsbereich des Grundgesetzes bereits aufgehoben. Die DDR löste sich auf, die fünf Bundesländer blieben zurück. Jetzt fallen diese Länder an die AFD (rechter Flügel – amerikafreundlich, linker Flügel – russlandfreundlich). Der Geltungsbereich des Grundgesetzes, der mit der Gründung der fünf östlichen Bundesländer wegfiel, wurde 1992 an Brüssel übertragen. Brüssel unterstellte sich der militärischen Vertragsgemeinschaft. Die Bundesländer sitzen dann buchstäblich unter der Militär. Wiesbaden wird zum militärischen Drehpunkt der EU-NATO. Die AFD-Länder könnten sich unter russischem Schutz begeben. Wenn sich der Überbau auflöst, bleiben die Bundesländer zurück. Diese unternehmen dann außenpolitische Anstrengungen (Russland, USA, Polen etc.). Für diese auswärtigen Angelegenheiten ratifizierte die Sowjetunion den Zwei-plus-Vier-Vertrag. In einer bipolaren Weltordnung wurde die Neutralität von Staaten verhindert. Daher kam der Friedensvertrag 1990 zu früh. Besatzung und Blockbildung blieben bestehen. Gerade jetzt sehen wir eine Intensivierung der Blockbildung anhand von Sicherheitspartnerschaften. Die Souveränität von blockfreien und neutralen Staaten ist nur dann möglich, wenn das Selbstbestimmungsrecht von Völkern gewährleistet wird. Dies bedingt aber die Beendigung des Fiat-Geldsystems (System der Fremdbestimmung) und das Ende der tiefstaatlichen Steuerung (Fremdverwaltung). Ohne Blockbildung braucht es dann auch keine politische Spaltung in Fraktionen mehr. Die Austauschbarkeit von Parteien und Fraktionen, mit ihren jeweiligen linken und rechten Flügeln, wird immer deutlicher vorgeführt. Die Friedensverpflichtung wird im Zwei-Plus-Vier-Vertrag geregelt (siehe Antrag AFD). Verwaltungsorgane und Parteien, die sich der Friedensverpflichtung wiedersehen, handeln vorsätzlich. Der Zwei-plus-Vier Vertrag kann von Russland gekündigt werden, wenn deutsche Waffen gegenüber den Hauptalliierten eingesetzt werden (siehe auch UN-Feindstaatenklausel). Mit einer Kündigung des “Friedensvertrags“ erhebt Russland den hoheitlichen Anspruch auf das DDR Gebiet, was sowjetisches Besatzungsgebiet war. Das Hoheitsgebiet befände sich zeitlich vor dem Beitritt zur Bonner Republik und vor dem Beitritt zur EU. Damit wären beide Körperschaften dekonstruiert. Desweiteren hatte die DDR einen Friedensvertrag mit der Sowjetunion (1955 und 1964), mit gegenseitigem Beistand. Bereits der Einsatz deutscher Drohnen oder sonstiger Langstreckenwaffen könnte Russland zu völkerrechtlichen Schritten bewegen, wonach sie dann als Hauptalliierte verpflichtet wären (Einberufung Alliierter Kontrollrat). Unter der NATO wird der deutsche Westteil langfristig militarisiert: Bestellung von 105 Leopard-2 für 3 Mrd. € (Auslieferung bis 2030), Herstellung von Kamikaze-Drohnen, 20 neue Eurofighter für 3 Mrd. €, Artillerie für 8,5 Mrd. €, bereits gekaufte Waffen von den USA 23 Mrd €, Kampfschiffe für 3 Mrd. €, Helikopter für 7 Mrd. €, 1,1 Mrd. für Büchel, weitere „Unterstützungsleistungen“. Die Unterstützung dieser Politik wurde per Kreuz ausgedrückt. Das Tatzenkreuz wird seit 1916 unverändert als Hoheitszeichen verwendet. Die Tatzen haben jetzt nur andere Namen. Aus dem Tiger wurde der Leopard, um der militärischen Tradition treu zu bleiben. Mit einem Friedensvertrag käme diese Tradition zu einem Ende. Auch die Europaarmee und das damit eng verbundene Kartell hatten die entsprechenden Wurzeln (Heusinger, Speidel, Hallstein, Globke etc.)
28.6.
Im Superwahljahr 2024 stehen noch wichtige Entscheidungen an: Iran, USA, Frankreich, EU, Großbritannien, Thüringen, Brandenburg und Sachsen stehen vor einer neuen Führung. In den USA wurde gestern das erste Rededuell für die Präsidentschaftswahlen (November 2024) abgehalten. Die Partei der „Demokraten“ entschied sich für ein frühes Duell, um noch rechtzeitig einen zurechnungsfähigen Kandidaten aufstellen zu können. In der Nacht zum 4. November 2020 entschied sich Big-Tech und die Wallstreet, mit ihren einflussreichen Vermögensverwaltern, gegen Trump, damit Biden die Ukraine in Ruhe gegen Russland militärisch vorbereiten kann. Die Ukraine wurde als NATO-Mitglied vorbereitet. Die russische Intervention (24.2.2022) führte dazu, dass die NATO-Mitgliedschaft, die nur in Friedenszeiten möglich ist, verhindert wurde. Von Februar 2022 bis Mai 2024 hatte die NATO das inoffizielle Kommando. Spätestens ab Juli 2024 (NATO-Gipfel in Washington) soll die „NATO Mission Ukraine“ offiziell vom Westen koordiniert werden. Wiesbaden wird dafür das europäische Zentrum einer Verteidigungsgemeinschaft, die sich jetzt von Trump unabhängig machen soll (Verteidigungsunion). Die ersten Versuche einer Europaarmee scheiterten 1952, als Frankreich die europäische Führung durch Altnazis ablehnte. die USA und Großbritannien sprachen sich hingegen für eine solche Führung aus. Im Februar 1945 (Jalta-Konferenz) zeichnete sich ab, dass die Welt, mithilfe der CFR-Rockefeller-UN, bipolar aufgeteilt werden sollte. Die Amerikaner wussten, dass man Deutschland kontrollieren müsse, um Europa kontrollieren zu können. Der Kampf um Europa wurde daher der Kampf um Deutschland. Eilig wurden im Frühjahr 1945 noch Geländegewinne gemacht. Die Amerikaner gelangten bis zur Elbe. Wissenschaftler und Patente wurden eilig vor den anrückenden Sowjets eingesammelt. Churchill drängte weiter in den Osten, da die britische Außenpolitik (Mackinder) stets die zweitstärkste Landmacht mit der stärksten Landmacht ausspielt. Für Angloamerika war es daher von Interesse, dass alle Landmächte sich gegenseitig bekämpfen würden, sodass die Seemacht ungestört davon profitieren könne. 1945 bot sich der Krieg gegen die Sowjetunion an, da man einen kurzzeitigen Technologievorsprung hatte. Mit den Atombenabwürfen über Japan wurde die Sowjetunion vor einem neuen Krieg gewarnt. 1949 wurde die Sowjetunion Atommacht. Seitdem war klar, dass das Haus der neuen Weltordnung bipolar sein müsse, da in einem Atomkrieg jede Seite alles und dauerhaft verlieren würde. Der Westen versuchte daher die Sowjetunion, noch bevor diese Atommacht wurde, aus Europa zurückzuwerfen. Für diesen Schachzug (Operation Unthinkable) sollte auch die Wehrmacht umgruppiert werden. Viele Truppenteile begaben sich lieber unter US-Kommando als nach Sibirien. Nach der Ausschleusung der NS-Führung nach Südamerika akzeptierten Dönitz und Wolff die neue Rolle als US-Handlanger. In Schleswig-Holstein und im Westerzgebirge wurden Auffangräume geschaffen, um von dort den deutsch-amerikanischen Angriff für Operation Unthinkable gegen die Rote Armee auszuführen. Auch die Rheinwiesen hielt man in der Vorhand. Durch Spionagetätigkeit bekam die Sowjetunion von dieser Operation mit und beendete die Allianz mit Angloamerika (Ausgangspunkt Kalter Krieg). Die Angriffsplanungen wurden aufgegeben. Das neue geopolitische Umfeld (bipolare Weltordnung) ließ weltweit neue Bruchlinien hervortreten. Fortan begab man sich in die Verteidigungsstellung. Die neue Aufgabenbeschreibung sah vor, Westdeutschland und Italien gegen den Kommunismus zu verteidigen. Paramilitärische Verbände sollten sich auf einen asymmetrischen Verteidigungskrieg vorbereiten. Auch hier blieb man in der Doppelmoral. In Pakistan, Japan, BRD und Ägypten waren wichtige US-Militärstützpunkte, von wo man Atomangriffe auf die Sowjetunion plante (Operation Broiler 1947). Für die Amerikaner war Westdeutschland der wichtigste Verbündete (aufgrund seiner Erfahrung im Krieg mit Russland). Die neue deutsch-amerikanische “Freundschaft“ erlaubte die sicherheitspolitische Wiederbewaffnung und Renazifizierung (1951). Die Aufrechterhaltung dieser Verwaltung war kriegswichtig, weil jederzeit ein Angriff aus dem Osten kommen könne. Die Paranoia vor dem “Russen“ wurde also fortgeführt. 1955 erfolgte der Eintritt in das westliche Militärbündnis. Alte Kräfte wurde in alte und neue Positionen gebracht. Das Bündnissystem erweiterte sich. Das führte dazu, dass der geopolitische Sicherheitspuffer (Intermarium) zwischen Russland und Amerika abgebaut wurde. Innerhalb der bipolaren Weltordnung führt dieser Abbau zu großen Sicherheitsrisiken, da der Kalte Krieg auf stabile Blockbildung angewiesen war. Diese Weltordnung brauchte immer Feindbilder, die eigentlich nur Spiegelbilder waren (gleiche Symbole: Fünfstern). Mitteldeutschland (mit seiner Russlandfreundlichkeit) gefährdet die Akzeptanz für den Krieg. Auch die ukrainischen Restverbände, die auf Seite des Westens kämpften, destabilisieren die Ordnung. Wie lässt sich ein Weltkrieg führen, wenn es nur noch einen Block der Blockfreiheit gibt ? Mit dem Russisch-Nordkoreanischen Sicherheitsabkommen (19.6.2024), das den gegenseitigen militärischen Beistand vorsieht, gibt es kein Gegengewicht mehr. Ein amerikanischer Krieg gegen China würde Nordkorea und Russland einbeziehen. Die USA könnten ihre letzten Verbündeten in Asien verlieren. Die ständigen Luftangriffe auf russische Ziele unter NATO-Kommando führten dazu, dass Russland die Gegner des US-Imperialismus bewaffnet. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah könnte nun dazu führen, dass sich Russland im Nahen Osten stärker engagiert (Vergleich Operation Pincher 1946 und Syrien ab 2015). Dann könnte auch die Türkei die Seiten wechseln und neue Geldgeber und Investoren einladen. Wer sollte dann noch den US-Dollar als Weltreservewährung akzeptieren ? Die USA könnten dann über das Kriegsrecht versuchen, die nächste US-Wahl (5.11.2024) zu verhindern. Falls man bis dahin keinen Kandidaten findet, wäre das sogar Plan B. Dann wäre es auch möglich, die neue Weltordnung (Technokratie) vorzuverlegen, eine neue Pandemie einzuführen, eine globale Zensur sowie ein Sozialkreditsystem mit digitalen Währungen und digitaler ID einzuführen. Dieser Schritt, der erst für 2030 geplant (UN-Agenda) war, müsste dann vorgezogen werden. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die BRICS+ diese Agenda umsetzen oder anpassen (BRICS-UN). Die US-Anleihenrenditen steigen wieder. Auch Europa befindet sich in der Anleihenkrise (spätestens seit dem 24.2.2022). Das Platzen der Vermögens- und Schuldenblase könnte dann Trump oder Biden zugeschrieben werden. Auch der Krieg könnte der Schuldige sein. Der nächste Krieg könnte etwas mit der nahenden US-Präsidentschaft zu tun haben. Der Westen bereitet jetzt die Evakuierungen aus dem Libanon vor. US-Israel könnten dann die Neuwahlen herausschieben. Der private FED-Dollar konnte nur mit Krieg installiert werden (1914). Der Goldstandard wurde aufgehoben (1914). Die Kriegsfinanzierung wurde wesentlich erleichtert. Der Dritte Weltkrieg soll die demnächst anstehende Verschiebung des Finanzsystems überdecken, damit das neue digitale Finanz- und Überwachungssystem auferlegt werden kann. Das einzuführende Schwund- bzw. Notgeldsystem erlaubt einen Höchstbetrag von 3000 € pro Person. Damit wird deutlich, dass Kriege immer von der Hochfinanz dirigiert werden.
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