Osterparadoxon

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Ostern findet dieses Jahr vier Wochen später statt. Das christliche Fest der Auferstehung hängt am gregorianischen Kalender, der wiederum am Faden des christlichen Dogmas hängt. Die Ursprünge des Festes sind heidnisch. Die Göttin Ostara steht für die Fruchtbarkeit des Frühlings. Der Frühlingsbeginn (20.3/21.3.) ist der Zeitpunkt an dem die Sonne den Äquator überschreitet und auf die Nordhalbkugel wechselt. Mit Beginn des astronomischen Frühlings werden die Tage länger als die Nächte. Die Frühlingstagundnachtgleiche, auch Äquinoktium genannt, zeigt die Parität 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht. Auf der symbolischen Ebene durchschreiten wir jetzt die Nacht und erreichen den Tag, das Licht hat wieder einmal gesiegt. Die spirituelle Reformation (15.3.19) unterlegt diese Wiederkehr des Frühlings astrotheologisch. Die neue Reformation markiert die Wiederkehr (Wiederkunft) des neuen galaktischen Jahres, überspitzt als astrotheologischer Messias. Die Astrotheologie verbindet Astrologie, Astronomie, Theologie und Spiritualität. Was für eine provokante Mischung. Astrologisch erreichte am 21.3.2019 der Mond das Sternbild Jungfrau, er steht nun der Sonne gegenüber. Sonne und Mond stehen astrotheologisch immer in natürlicher Polarität, d.h. es gibt eine Gleichwertigkeit zwischen den männlichen (Sonne) und weiblichen (Mond) Energien, wodurch jetzt die überprofilierte männliche Seite ein Problem bekommt (Macht, Arbeit, Kontrolle, Geld schwindet). Der markante Vollmond am 20.3.2019 unterstreicht den weiblichen Aspekt, die Natur blüht auf. Vier Wochen später erfolgt der nächste Vollmond, der als erster Frühlingsvollmond gilt und damit das späte Osterfest anzeigt. Am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond wird Ostern gefeiert. Der Osterzeitpunkt richtet sich nach dem widersprüchlichen gregorianischen Kalender. Es gibt dieses Jahr grüne Ostern. Der männliche, gregorianische, Sonnenkalender läuft dem natürlichen kosmischen Zyklus hinterher. Die Religionen laufen der natürlichen Ordnung hinterher. Pfingsten verschiebt sich dementsprechend in den Sommer. Wie verschoben das christliche Weltbild ist, zeigt uns nicht nur der Kalender. Es gilt nun die günstige Gelegenheit anzunehmen, die Fastenzeit zu nutzen, um für das Fest der Auferstehung vorbereitet zu sein. Astrologisch begleitet uns dabei die Venus (Inanna, Ishtar, Fruchtbarkeit) als Morgenstern. Mars kehrt in den Widder. Jupiter und Saturn nähern sich Pfingsten, sie stehen dieses Jahr im Zeichen des Königtums. Das fünfeckige Haus umfasst den ewigen Hohepriester und den ewigen König. Ostern verzögert sich, es macht Platz für den Frühling, den Zeitraum des Erwachens der Natur. Das Leben richtet sich wieder auf die natürliche Schöpfungsordnung aus. Die Reformation (Wiederausrichtung auf die natürliche Ordnung) erreicht jetzt einen spirituellen Grad, der das Leben begreift, statt es zu verleugnen. 500 Jahre und 500 Tage nach der evangelischen Reformation (70. Jahrwoche Buch Daniel AT), erreichen wir eine spirituelle Reformation, die von der universellen geistigen Welt eingeleitet wurde (95.95). Dies geistige Welt gab uns eine neue Blaupause vor. Das neue Muster ähnelt einer lebendigen Schablone, an welche sich die erwachenden Menschen ausrichten können. Die Schablone enthält die kosmischen Gesetze, entsprechend der Ordnung Melchisedek. Die Schablone enthält die Blaupause für Frieden, Wohlstand und Gleichgewicht. Das Ungleichgewicht wird uns bewusst. Der stürmische März (1.3.-15.3.19, danach plötzliche Wetterumstellung) verdeutlichte uns das Ungleichgewicht, welches durch geistig-emotionale, kollektive Disbalance hervorgerufen wird. Die globale Atmosphäre ist nur ein Abbild der kollektiven geistigen Atmosphäre. Durch den Ego-Verstand unterliegen wir der Fehlannahme, dass unser Leben in Getrenntheit von planetaren- oder gesellschaftlichen Energien stattfindet. In Wahrheit versorgt unser Bewusstsein das Herz des Planeten. Es beeinflusst sogar das Kollektiv über das morphologische Feld. Durch ein vergiftetes Bewusstsein reagiert der Planet dementsprechend negativ. Wir geben unseren Impuls in den kristallinen, lebendigen Erdkern – dem Herz-Krist-All. Die eintreffenden kosmischen Energien der Sonne und Zentralsonne, bzw. uns noch unbekannten Absendern, erreichen mühelos den Erdkern. Dieser Kern ist wie ein lebendiger-kristalliner Kreisel. Dieser Kristall hat eine Seele. Er reagiert auf Geschehnisse auf der Oberfläche bzw. im All. Wenn es uns nicht gelingt unser kollektives Bewusstsein zu stabilisieren, droht uns ein kollektiver Niedergang. Die lebendige Erde kann die Oberfläche fluten wenn ein kritisches Bewusstseinsniveau unterschritten ist. Die großen Institutionen verhalten sich gegenüber der möglichen Apokalypse (Offenbarung: „Aufdeckung“, „Enthüllung“ der Wahrheit) völlig apathisch. 90 % der Menschen sind mental unfähig über das Private hinausgehende Zusammenhänge zu verstehen. Die Weltbevölkerung ist sehr jung. Durch die Armut, Beschulung, Bestrahlung und Vergiftung wird die Potenzialentfaltung der jungen Generation absichtlich massiv eingeschränkt. Die neue Weltregierung und die Weltreligion des Tieres besitzt diesbezüglich die strukturelle Gewalt, einschließlich einer (digitalen) Bildungsagenda. Die Religionen sind vornehmlich an der Beibehaltung des bestehenden Dogmas aus Kontrolle und Apathie interessiert. Durch den Trick der Naherwartung (an einen erhofften Messias) kontrolliert man das Bewusstsein der Leute. Die Aufmerksamkeit und Verantwortung der Gläubigen wird an die Kirche, die Gemeinde und an einen Heiland abgegeben. Das eigene Fehlverhalten und die Selbstverantwortung wird dann an den Gekreuzigten abgegeben. Dieser soll dann wie ein Mülleimer die Sünden der Welt annehmen: „Er starb für unsere Sünden“. Die Widersprüchlichkeit dieser Theologie, mit der einhergehenden Subjekt-Objekt-Spaltung, wird hingenommen. Der Gläubige kann dann seine Wahrheit nur in einer Gemeinde aufrecht erhalten. Was von außen wie eine abgeschottete Sekte wirkt, erscheint innerhalb als eine Gemeinde die für sich ein göttliches Privileg der Überlegenheit postuliert. Durch ihr historisches Privileg unterstreichen sie auch ihr Machtanspruch, überhalb der natürlichen Ordnung zu stehen, aber auch den Machtanspruch über Menschen. Die beanspruchte Unfehlbarkeit der Kirche ist seit 1000 Jahren ein Hauptproblem. Jede Unterscheidungs- und Kritikfähigkeit wird damit abgewehrt. Mit dieser Logik erhalten die Gläubigen und die Kirche ein Freifahrtschein. Jesus wird zum Kreuz und Opfertisch für Sündenopfer bzw. Sündenübernahmen (psychologische Objektverwendung eigener Affekte und Vorstellungen), damit werden die Christen aus ihrer Selbstverantwortung genommen. Kaum ein Christ beschäftigt sich mit den Urchristentum oder mit dem Augsburger Religionsfrieden. Die Christen sind in der Mehrheit mental unfähig diese Selbstsabotage zu durchschauen. Sie akzeptieren sogar die gefälschte Kirchengeschichte. Sie haben weder Willen noch Intellekt ihre eingebildete Kinderwelt (der Messias wird schon alles richten) zu verlassen. Es ist deshalb eine Kinderwelt, weil jede Verantwortung an die Eltern (Messias, Vater Kirche, Vater Gott, Staat) abgegeben wird. Die Kirche ist an der Aufrechterhaltung der Matrix interessiert. Justiz, Politik, Wirtschaft, Finanzen und Kirche arbeiten kooperativ zusammen. Dieses Netz der Bewusstseinskontrolle ähnelt einem weiterem Netz: der organisierten Kriminalität. Eine äußerliche Unterscheidung zwischen beiden Welten fällt schwer.

Nur durch die Bewusstwerdung dieser Netzwerken und mit dem Geist der Unterscheidung- bzw. Urteilskraft ist eine Selbstabgrenzung möglich. 90 Prozent der Herde dient aufgrund angelernter Selbstsabotageprogramme diesem organisierten System. Sie profitieren von ihrem Privilegien. Der Preis für diese Anpassungsleistung ist der Verlust der eigenen Reinheit, die Fahigkeit zur Selbstreflektion, echte Willens- und Seelenkräfte, Unterscheidungskräfte, der Mut zur eigenen Meinung. Das Osterparadoxon macht uns dieses Jahr bewusst, wie verschoben die Realität ist. Es ist Ihre Gelegenheit in die entstehende Zeitlücke von vier Wochen die eigene Bewusstwerdung, das Frühlingserwachen, zu gestalten. Das ganzheitliche Fasten und die spirituelle Reformation (Video 15.3.19) führen in die Auferstehung, weg von der Dualität in die echte Welt hinauf. Mit der Rückkehr der Ordnung Melchisedek hören die Tier- und Menschenopfer (Opferbewusstsein, Weggabe der Selbstverantwortung) auf. Es ist überliefert, dass der König des Friedens (König Salem) keine Tier- und Menschenopfer akzeptierte. Die 12 Stämme (Europa-Russland-Israel,…) unterstellten sich dieser Ordnung freiwillig. Die Rückkehr der ewigen Ordnung entspricht der kontextuell der Schuld(en)vergebung. Symbole der Schuld (Schuldgeld, katholische Kreuze, Abendmahl, Beichte, Teufel, …) werden mit dem Übergang in die fünfte Dimension aufgelöst. Stellen Sie sich Kirchen und Priester ohne Kreuze (Schuld) vor. Kirchen würden sich in ästhetische Andachtsräume der Orthodoxie verwandeln. Damit kämen sie dem Urchristentum näher. Die Schuld gegenüber dem echten Urchristentum würde bewusst ausgeglichen. Es würden Orte der Gegenwart und Orte der Besinnung entstehen. Diese Orte der Stille und des Friedens hätten auch dauerhaft gesellschaftlich wichtige Aufgaben. In der jetzigen dogmatischen Form ist die Kirche aber (sinn)leer. Der Machtanspruch der Institution fällt weg. Die Befreiung von Kontrolle und Macht ist Teil der frohen Botschaft (Evangelium), die auf diese Zeit fällt.

Bild 1 OsterparadoxonBild 2 Osterparadoxon

Astrotheologisch durchlief die Menschheit das Pentagon (fünfeckiges Haus der Zeitenwende). Dieser Durchlauf (21.12.12-21.1.19) beträgt 2222 Tage oder 1,777 * 108 Millionen Sekunden. Er beträgt 123,4567 * 25920 Minuten. Das Haus eröffnet ein neues Galaktisches Jahr = Platonische Jahr, das 25920 Jahre dauert. Es umfasst 12 Sternzeichen, die im Mittel jeweils 2160 Jahre (2222*108 / 2160 = 111,1) gehen. Die Urchristen verstanden die astrotheologische Bedeutung dieses neuen Weltzeitalters und bildeten damit die Eschatologie. Sie drückten das Horoskop (Horoskopf) als 12 Perlen aus. Das Katharerkreuz wird von den 12 Perlen umgeben. Es sind die 12 Sternzeichen. Theologisch sind es die 12 Apostel. Jesus ist als Sonne der 13.  Maria steht für den Mond, den geheimnissvollen 13. Mond. Die 12 Edelstein (12 Perlen) kommen auch in der Offenbarung 21.18 – Offenbarung 21.21 vor. Weiterhin steht geschrieben:

Und ich sah keinen Tempel darin; denn der HERR, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein.  Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie bringen. Und es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das da Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.“ Offenbarung 21.22 – Offenbarung 21.27

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Das Buch Daniel und die Offenbarung des “Johannis“ geben durch die vielen Zahlenandeutungen einen astrologischen Hinweis auf das neue Weltzeitalter. Die Wiederkehr/Wiederkunft und die Auferstehung fallen astrotheologisch mit dem Beginn des neues Weltzeitalters zusammen. Die Apostel und die Urgemeinde wussten dies bereits. Die Kirche musste dieses Wissen natürlich auslöschen, u.a. zensierte man dazu weite Teile der Bibel. Die Zahlen haben glücklicherweise überdauert. Jeder Interessierte kann die Zahlen nachschlagen bzw. über die Online-Zeitrechner nachprüfen. Objektiver geht es kaum. Jetzt ist die Zeit und die Zeit ist immer jetzt.